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Landesminister Schmeltzer besucht den "LebensMittelpunkt"

Läuft´s?“ Rainer Schmeltzer fragt ganz direkt. „Ja, ganz gut. Wir machen hier alles. Regale einräumen, die Haltbarkeitsdaten kontrollieren, den Kunden helfen, kassieren, den Kaffee ausgeben. Das Gute ist: Wir können immer jemanden fragen. Aber eigentlich machen wir alles selbst. Also außer die Bestellungen.“ Bianka Holtmann lehnt an der Kassentheke und gibt dem Landesminister für Arbeit, Integration und Soziales Auskunft. Der Sozialdemokrat hört der Beschäftigten geduldig zu und fragt dann Marianne Büscher (Geschäftsleitung Werkstatt für psychisch behinderte Menschen), ob jemanden aus der Kundschaft eigentlich Behinderung störe. „Nö“, berichtet sie. „Das stört hier keinen. Die Kunden finden das gut, dass man sich Zeit für sie nimmt. Und dass sie hier ein breites Sortiment finden und auch noch einen guten Kaffee bekommen. Nachmittags ist unser Samocca-Foyer meist ziemlich gut besetzt.“


Minister Schmeltzer (4. v. l.) mit Beschäftigten, Geschäftsleitung, Bürgermeister Streit (2. v. l.) und Landtagsmitglied Sundermann (r.).

Unsere Beschäftigte Bianka Holtmann gibt Arbeitsminister Schmeltzer Auskunft über ihre Tätigkeit im "LebensMittelpunkt".

Erstaunt sind die SPD-Politiker über die Angebotsvielfalt an der Elbinger Straße 2A. Auch regionale Produkte finden sich hier.

Im Samocca-Café wird selbst geröstet. Marianne Büscher erklärt dem Landesminister in Lengerich die Arbeitsabläufe.

Stabil und schick: Die Gäste staunen über die tollen Bierkisten, die wir für die Isendorfer Brauerei in Emsdetten fertigen.

Minister Schmeltzer ist an diesem 11. April auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten für den Wahlkreis 83, Frank Sundermann (Westerkappeln), zu Gast im Tecklenburger Land, um sich inklusive „Leuchttürme“ anzuschauen. Dazu zählen sicherlich auch unser „LebensMittelpunkt“ in Leeden sowie das Samocca-Café und das Geschäft „Visavis Samocca“ in Lengerich.
Seit dem 2. Dezember führen wir den „LebensMittelpunkt“ im Tecklenburger Ortsteil, ein gut sortiertes Lebensmittelgeschäft in der vormaligen Filiale der Kreissparkasse. Inzwischen fünf Menschen mit Behinderung sind dort beschäftigt, leisten alle Aufgaben, die in einem Laden anfallen und füllen dieses Geschäft mit Leben und viel Spaß an der neuen Aufgabe. Das merken offenbar auch die Kunden und kommen gern. Es läuft.
Landesminister Schmeltzer merkt gleich zu Beginn des Besuches an, dass sich die Menschen mit Behinderung als „echte Arbeitnehmer“ fühlen könnten. „Der Status ist aber ein anderer. Die Menschen sind Beschäftigte. Daraus leiten sich andere Rechte ab“, betont Horst Dölling. Unserem Kaufmännischen Leiter ist diese Unterscheidung sehr wichtig, denn sie gibt den Menschen auch eine langfristige Sicherheit des Arbeitsplatzes. Der „LebensMittelpunkt“ sei kein Integrationsbetrieb mit möglichen Befristungen, sondern hier gebe es ausschließlich reguläre Werkstatt-Arbeitsplätze, die durch den Tagessatz der Personen finanziert und damit auch auf lange Sicht sicher seien. Einig sind sich beide Männer darin, dass Beschäftigte aus ihrer Aufgabe im „LebensMittelpunkt“ einen hohen Nutzen für sich selbst ziehen.
Beim Gang durch die Regale sind die Politiker beeindruckt von der Angebotsvielfalt, die die Beschäftigten – begleitet von unseren drei Mitarbeiterinnen – akkurat präsentieren. „Das sind richtig gut aus“, sagt Schmeltzer beim Blick auf die Fleischwaren im Kühlregal. Marianne Büscher ergänzt, dass versucht werde, Lebensmittel wie Fleisch, Brot oder Eier aus der Region zu beziehen. Tecklenburgs Bürgermeister Stefan Streit betont, dass der Ortsteil Leeden zuvor über Jahre gar keine Grundversorgung mehr gehabt habe. „Das ist hier eine total gelungene Folgenutzung!“ Der Minister erkundigt sich nach den Umsätzen der ersten Monate und den Öffnungszeiten.
Eine gute Stunde später nehmen die Sozialdemokraten Platz in unserem Lengericher Samocca-Café. Bei Schoko-Royal-Torte und Spezialitäten-Kaffee lassen sie sich über das erfolgreiche Konzept ausgelagerter Werkstatt-Arbeitsplätze informieren. Zum Abschluss besuchen die Gäste das „Visavis Samocca“, freuen sich über die tollen Bierkisten, die wir für die Emsdettener Privatbrauerei Isendorf seit drei Jahren herstellen, und schauen sich die Glas Fusing-Kunst aus unserer Betriebsstätte Gausepohl an. Die Zeit drängt, und der Minister muss weiter: Im Heimatwahlkreis Lünen warten schon die nächsten Wahlkampftermine auf den 56-Jährigen.


 

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