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Gesundheitstage im QuBuS: Workshops mit Biss und Bewegung

Premiere im Ladberger Bildungszentrum QuBuS („Qualifizierung, Bildung und Service“): Erstmals haben die jungen Leute dort Gesundheitstage veranstaltet. Von 10. bis 12. April hat sich für 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit geistiger Behinderung alles um die Themen Arbeit, Ernährung und Bewegung gedreht. Dazu wurden Workshops, Sport in der Rottsporthalle, ein etwas anderer Speiseplan und einiges mehr angeboten. Mit einem vielfältigen Frühstück und einer Lerneinheit „Gesunde Ernährung“ begann der erste Tag: auch mal keine Nutella, auch ballastreiches Brot statt weißer Weizenbrötchen, fettarmer Quark und Müsli standen auf den Tischen. Zuvor eingeteilte Gruppen bereiteten alles vor und beschäftigten sich anschließend mit dem eigenen Körper: Wie geht gesundes Sitzen, Heben und Tragen? Wie muss mein Arbeitsplatz richtig eingerichtet sein? Was bedeutet Ergonomie und warum ist es schlecht, sich dauerhaft mit einer Arbeit zu überfordern?


Mittagessen mit Pfiff: Die jungen Leute verarbeiten gerade Gemüse - und üben sich nebenbei in manuellen Fertigkeiten.

Wo ist was an meinem Körper? Auf Tapetenbahnen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Silhouetten gepaust.

Wechselnd haben sich die Gruppen über drei Tage ihre Themen erarbeitet und zum teils selbst hergestellten Mittagessen getroffen. Dafür hatte sich eine Gruppe ins Dorf aufgemacht, eingekauft und zum Beispiel einen vitaminreichen Salat vorbereitet. Zur einen Kilometer entfernten Rottsporthalle ging es, dem Motto entsprechend, zu Fuß. Dort standen spielerische Koordinationsübungen, leichtes Ausdauertraining, aber vor allem der Spaß an Bewegung auf dem Stundenplan.
Paul Sackarendt (Bereichsleiter des Berufsbildungsbereiches): „Wir möchten mit solchen Aktionen ein Bewusstsein für den eigenen Lebensalltag wecken. Für ausgewogene Ernährung, für den gut eingerichteten, eigenen Arbeitsplatz.“ Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten im März die DASA-Ausstellung zur Arbeitswelt in Dortmund besucht. Verschiedene Workshops zu Themen wie „Toleranz“ oder zur Herstellung des LeWe-Kaminanzünders k-lumet haben das Spektrum der „Neuen“ in den vergangenen Monaten bereichert. Hinzu kommen Kurzpraktika in Werkstattbereichen oder Besuche bei Firmen der Region.
Für die jeweils im September beginnenden neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Beruflichen Bildung im QuBuS steht am Anfang das dreimonatige Eingangsverfahren mit der Grundlagenqualifikation, die anders ansetzt als eine normale betriebliche Ausbildung. Aspekte wie die Entwicklung von Teamfähigkeit, die Absprache über Regeln für die gemeinsame Arbeit, sich verbindlich an Zeiten zu halten und auch das Kennenlernen von Werkzeugen und Materialien stehen hier im Vordergrund. Während der folgenden 24-monatigen Aufbauqualifikation und der Praktika geht es auch darum, den möglichst passgenauen späteren Arbeitsplatz in den LeWe zu finden.

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