Hilfsnavigation:

Standortnavigation: Sie sind hier

Tausende genießen bewegten, bunten "Tag der Begegnung"

„Wir wünschen uns, in der Arbeit, im Leben gesund zu bleiben. Heute möchten wir Ihnen zeigen, wie das in unseren unterschiedlichen Bereichen gelebt wird. Ein gesundes Leben gehört bei uns dazu. Alles hier ist mit viel Liebe vorbereitet worden. Schauen Sie sich aufmerksam um, seien Sie mobil, genießen Sie heute auch die Gemeinschaft!“ Um Punkt 12 Uhr eröffnete Geschäftsführer Ralf Hagemeier am 11. Juni den 34. „Tag der Begegnung“ – da waren schon etliche 100 Gäste unterm riesigen Fallschirm-Baldachin versammelt, hatten sich kühle Smoothies oder Fruchtshakes besorgt und warteten gespannt aufs Bühnenprogramm.


Wie geht Mobilität für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf? So ein "Rollfiets" macht Rollstuhlfahrern Spaß.

Wie funktioniert Arbeitssicherheit? Auf der Bühne haben das diese Beschäftigten live vorgestellt.

Rund ums Holz gab es viel zu sehen. Diese Arbeiten vielfältig geworden und bieten facettenreiche Arbeitsplätze.

Schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen in der Werkstatt: Ihre Arbeitsplätze verlangen Kreativität.

Die Theatergruppe des Ambulant Betreuten Wohnens: In der Therapiehalle gab es ein kleines Kulturprogramm.

Das sind die "Kellerasse", Band aus dem Wohnbereich Westerkappeln - am 10. Juni musikalischer Teil der Andacht.

Geschäftsführer Ralf Hagemeier (r.) verabschiedete Rudolf Schönrock am 10. Juni nach fast 25 Jahren aus der Geschäftsleitung.

Fit & gesund“ war Motto unserer inzwischen zweiten Open Air-Auflage, die noch ein bisschen vielfältiger und informativer daherkam. Zum Motto des Tages gab es viele Stände, Live-Eindrücke und eben auch viele Dinge zum Probieren. Das machte Spaß, das war bunt, das brachte Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Auf der Bühne informierten moderierte Blöcke stündlich zu Themen wie „Service am Menschen“ oder Arbeitssicherheit. Jede Menge Bewegung brachten die LeWe-Ensembles zwischendurch auf die Bretter, tanzten, servierten Break Dance, Percussion, Zumba und Rollstuhltanz.
Rollfiets, Rikschas, Mountain Bikes, Trikes: Wie Menschen mit Behinderung selbst mobil werden oder mit etwas Hilfe mobil werden können, wurde an der Kfz-Werkstatt vorgestellt. Um Sport, um Spaß an der Bewegung, ums Gemeinschaftserlebnis ging es auf dem Sportplatz, wo die LeWe-Mannschaften kickten, die Volleyballer pritschten, wo sich die Gäste im Boule oder beim Fußballgolf versuchten.
Frisch zubereitete Gemüse- oder Obststicks wurde der Berufsbildungsbereich angesichts der Wärme rasant los. Nicht zu verachten war sicherlich das große, Schatten spendende Fallschirmdach über dem Marktplatz, wo rund herum fürs leibliche Wohl bestens gesorgt war.
Aber wie arbeiten Menschen in den Ledder Werkstätten eigentlich? Zum Kernauftrag dieser Einrichtung waren viele exemplarische Arbeitsplätze eingerichtet, wo Beschäftigte selbst ihre Tätigkeit vorstellen: Auf dem alten Sportplatz zeigten der Grüne Bereich, das Team aus dem Bioenergiepark und der Hof Feldmann, wie breit und innovativ man aufgestellt ist. Um Holz ging es auch im Lager, wo die Kistenbauer ihr Können demonstrierten.
Drinnen, in der Werkstatt, hatten die Elektrospezialisten und k-lumet-Experten ihre bekannten Stände, stellte sich die Textilabteilung vor, wurde Glas Fusing-Kunst angeboten, hatte das „Unikat“ der Reha GmbH einen Raum liebevoll dekoriert mit seinen Produkten. Arbeit geht natürlich auch bei hohem Unterstützungsbedarf: Der Arbeitsbereich für schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen stellte alte und neue Tätigkeiten vor.
Bereits am 10. Juni hatte die große LeWe-Familie eine Andacht unter der Leitung von Diakon Michael Riediger (Geschäftsleitung Wohnen) mit Pfarrerin Ulrike Wortmann-Rotthoff und unter Mitwirkung der Beschäftigten und Mitarbeiter der Wohnbereiche gehalten. Im Rahmen dieses Abends wurde auch Rudolf Schönrock aus der Geschäftsleitung in den Ruhestand verabschiedet: Fast 25 Jahre war der Brochterbecker in Leitungsfunktion tätig, sodass Ralf Hagemeier in seiner Laudatio eine unglaubliche Vielzahl an Leitungsaufgaben und Projekten aufzählen konnte. Bei aller fachlichen Leistung – das vielleicht größte Lob an den scheidenden Geschäftsleiter: „Alle Menschen mit Behinderung haben in Ihnen jederzeit einen Ansprechpartner mit Herz gefunden. Sie waren immer nett und immer zugewandt. Sie waren ein hervorragender Partner.“

Opens internal link in current windowHier finden Sie weitere Bilder vom "Tag der Begegnung"

Initiates file downloadWestfälische Nachrichten und Ibbenbürener Volkszeitung berichten


 

Ledder Werkstätten gemeinnützige GmbH • Ledder Dorfstraße 65 • 49545 Tecklenburg-Ledde
Telefon 05482/72-0 • info(at)ledderwerkstaetten.de
Wir beteiligen uns nicht an Verbraucherschlichtungsverfahren nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz und sind hierzu auch nicht verpflichtet.