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Berufliche Bildung: 30 neue junge Leute im "QuBuS"

80 Gäste – darunter 30 neue junge Leute, ihre Eltern, Geschwister und Betreuer – hat unser QuBuS-Team begrüßt: Jahr für Jahr beginnt einer neuer Jahrgang im Ladberger Zentrum für „Qualifizierung, Bildung und Service“ (QuBuS), doch so groß war die Runde lange nicht. Marianne Büscher (Geschäftsleitung Arbeit) freute sich denn auch über die vielen neuen Gesichter und hieß sie im Namen der Geschäftsführung willkommen.


30 junge Leute und ihre Bildungsbegleiter freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit im Ladberger "QuBuS".

Ein neues Thema, der Berufsbildungsbereich (BBB), komme nun auf sie zu, so die Geschäftsleiterin. Es gehe einerseits um das Thema Arbeit, andererseits auch darum, sich in einem ganz neuen Umfeld zu orientieren, dabei neue Freunde zu finden und seine Freizeitgestaltung vielleicht neu zu organisieren. Beim anschließenden reichhaltigen Frühstück war Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und etwas über die Ledder Werkstätten und den neuen Lebensabschnitt zu erfahren.
Die jungen Leute bringen unterschiedliche Vorbildungen und Fähigkeiten mit, sodass das BBB-Team individuell ermittelt, wohin die berufliche Förderung gehen kann. Dazu durchlaufen alle Personen das dreimonatige Eingangsverfahren, wo gemeinsam geschaut wird, ob die Werkstatt das persönlich passende Bildungsangebot ist, wo die ersten Regeln für das gemeinsame Arbeiten vermittelt werden oder die Interessen und Hobbys liegen. Auch die erste Diagnostik und das Formulieren individueller Bildungsziele finden jetzt statt.
Im anschließenden ersten Jahr geht es darum, einige Arbeitsmaterialien und -werkzeuge kennenzulernen, an Grundfähigkeiten wie Konzentration und Ausdauer zu arbeiten und auch darum, eigene Stärken zu entdecken. Im zweiten Jahr absolvieren die jungen Leute mehrere Praktika ihrer Wahl in der Einrichtung oder auch auf dem ersten Arbeitsmarkt, unternehmen Orientierungsfahrten und finden in aller Regel den für sie passenden Arbeitsplatz.
Paul Sackarendt (BBB-Bereichsleitung) erklärte zum Auftakt organisatorische Details: beispielsweise die hauseigenen Sportangebote in der Ladberger Sporthalle, Termine mit den Betriebsarzt, die bald anstehende Bildungsfahrt nach Lingen und auch den Umgang mit dem Handy während der Arbeitszeit. Und dann hieß es Abschied zu nehmen von Eltern und Betreuern und in eine der insgesamt sieben Gruppen zu gehen, wo alle ihre neuen Ansprechpartner kennen lernten.
Aktuell erfahren im „QuBuS“ 58 junge Menschen Berufliche Bildung, die die Agentur für Arbeit als Maßnahmenträger unterstützt.



 

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