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Viele Kronenkreuze und ein Blick aufs Jubiläumsjahr 2018

„Wie feiert man 50 Jahre?“ Dass fünf Jahrzehnte vergangen seien, dass die Ledder Werkstätten unglaublich gewachsen seien in dieser Zeit, das allein sei noch kein besonderes Verdienst, sagte Ralf Hagemeier anlässlich der Adventsfeier der Einrichtung am 1. Dezember. Die Ledder Werkstätten blicken aufs Jubiläumsjahr 2018. Im Mai 1968 hatten die ersten sieben Menschen mit Behinderung in der damals leer stehenden ehemaligen Volksschule begonnen. „Damals sieben gute Gründe, eine Werkstatt zu gründen. Denn es gab sieben Menschen, die nicht wussten, wohin sie gehen sollten“, so der Geschäftsführer während der sehr gut besuchten Veranstaltung.


Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das Kronenkreuz erhalten oder wurden in den Ruhestand verabschiedet.

Ralf Hagemeier, inzwischen selbst seit 17 Jahren im Amt, regte in seiner Ansprache an die Mitarbeiterschaft an, bei allem Stolz auf die längst erwachsen gewordene Einrichtung das Entscheidende nicht zu vergessen. Das seien weder Gebäude noch große Aufträge, sondern die über Jahrzehnte gewachsene Kultur der Wertschätzung und Beteiligung, der Respekt vor den Menschen. Sie seien „keine Alltags-Subjekte“. Die Art und Weise des professionellen Umgangs habe sich verändert. Das sei ein ganz wesentliches Ergebnis dieser langjährigen Geschichte.
Der Geschäftsführer blickte auf 2018 und nannte schon einige Jubiläumstermine: Vielfältig, übers Jahr verteilt, immer mit Bewohnern und Beschäftigten, werde gefeiert. Das offizielle Jubiläumsjahr beginnt mit dem Konzert der „6-Zylinder“ am 2. März im Bürgerhaus Ibbenbüren. Der Freitag, 18. Mai, steht im Terminkalender als Tag der Festveranstaltung. Kurz darauf, am Sonntag nach Pfingsten (27. Mai), ist „Tag der Begegnung“ unter dem Zeichen „50 Jahre LeWe“.
Die Adventsfeier bildet zugleich auch den würdigen Rahmen, um Jubilare für 25 Jahre im Dienst der Diakonie mit dem Goldenen Kronenkreuz zu ehren und ausscheidende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand zu verabschieden. Der Geschäftsführer dankte allen mit einer individuellen Laudatio für langjähriges Engagement an vielen Stellen einer großen Einrichtung. 25 LeWe-Jahre und damit das Kronenkreuz der Diakonie haben am 1. Dezember erhalten: Werner Brockmöller, Rainer Buhrke, Joachim Hölting (bekam das Kronenkreuz bereits 2001), Eckhard Schumann, Ulrike Deckert, Karin Kellinghaus, Rainer Polkehn, Karl-Heinz Wasmund, Holger Worpenberg, Thomas Rengbers, Ingolf Saremba und Dirk Wittkamp (25 Jahre Diakonie). In den Ruhestand wurden verabschiedet: Dieter Geselbracht (Kronenkreuz), Hannelore Völker, Margret Frye, Rudolf Schönrock (Kronenkreuz), Anita Komke, Gregor Marzinkowski, Annette Baumann (Kronenkreuz) und Gabriele Kerwien.
Die besinnliche Andacht zuvor, in der LeWe-Therapiehalle, hatten Pfarrerin Ulrike Wortmann-Rotthoff, der Werkstatt-Chor „Stella Musica“ und einige Mitarbeiter (Fürbitten) gestaltet.





 

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