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Die Reha GmbH in Lengerich bringt viele neue Bausteine mit

„Ich möchte allen, vor allem der LeWe-Geschäftsführung, für ihre Geduld danken. Aber wir haben uns die Zeit genommen, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen. Unter dem Dach der Ledder Werkstätten bringen wir mit der Reha GmbH gute Versorgungsbausteine für die ganze Region ein“, sagte Klaus Hahn am 16. Januar. Im Lengericher Café Samocca setzte der Diplom-Sozialarbeiter und Geschäftsführende Vorstand des Reha-Vereins Lengerich mit seiner Unterschrift der notariellen Beurkundung den offiziellen Schlusspunkt. Gleiches tat unser Geschäftsführer Ralf Hagemeier, der ergänzte: „Damit kommen zwei Vereine, die gesund da stehen.“


Vertreter der LeWe, des Reha-Vereins und Förderkreises sowie Superintendent Ost freuen sich über den Start der Reha GmbH.

Damit ist besiegelt: Alle 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Reha-Vereins Lengerich und des Förderkreises für psychisch Erkrankte und Behinderte Lengerich sind seit 1. Januar Angestellte der Ledder Werkstätten, unter dem Dach der Diakonie. Die dafür notwendige Rechtsform, die „Reha GmbH für Sozialpsychiatrie im Tecklenburger Land“, wurde schon Ende 2016 gegründet. Beide Vereine gehen in dieser GmbH auf, die als 100-prozentige Tochter agiert. Mit der Beurkundung ist deren Eigentum in die dafür gegründete Gesellschaft übergegangen. Mit aktuell 625 Angestellten zählen die LeWe zu den großen Arbeitgebern der Region; die Reha-GmbH begleitet und betreut etwa 300 Personen.
Kurzer Blick in die Geschichte: 1982 hatte der Reha-Verein mit Ambulant Betreutem Wohnen begonnen und später tagesstrukturierende Angebote wie zum Beispiel die „Villa“ oder das „Café Regenbogen“ und außerdem das Zuverdienstprojekt „Unikat“ für psychisch erkrankte Menschen entwickelt. Der Förderkreis (1977 gegründet) unterhielt zuletzt drei Wohnhäuser für Stationäres Wohnen in Lengerich. Alle Angebote führt die Reha GmbH nahtlos fort. Beide Vereine enstanden im Zuge der „Enthospitalisierung“ des damaligen Landeskrankenhauses Lengerich: Menschen mit Behinderung wurden neue Wohnformen angeboten. Beispielsweise zog 1983 eine komplette Station aus der Klinik in die erste „Wohnstätte für Behinderte“ an der Bergstraße in Lengerich, bis heute eines der Häuser des Förderkreises.
Aktuell versprechen sich Ralf Hagemeier und Klaus Hahn einige Synergien: Beispielsweise machen die LeWe längst die Personalabrechnungen. Beim Fuhrpark, bei der Gebäudeunterhaltung oder der Verwaltungsorganisation werden solche Effekte auch eintreten. Ansonsten agiert die Tochtergesellschaft mit eigener Geschäftsführung (Hahn und Diplom-Pädagoge Herbert Isken) eigenverantwortlich.
Klaus Hahn betonte im Januar: „Wir erreichen eine gute Versorgung der Menschen in der Region. Unter dem Dach einer großen Einrichtung sind wir mit der Reha GmbH für zukünftige Aufgaben gut aufgestellt.“
Die Namensgebung erklärt der Sozialarbeiter, der auch weiter Mitglied der LeWe-Geschäftsleitung (Zuständigkeit: Ambulante Dienste) sein wird, so: „Wir halten die Sozialpsychiatrie bei uns hoch. Wir arbeiten ressourcenorientiert, gehen also nicht von Defiziten, sondern Fähigkeiten unserer Klienten aus. Ihr soziales Umfeld einzubinden ist uns sehr wichtig.“


 

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