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Furioser Start ins Jubiläumsjahr mit den "6-Zylindern"

„Das war ein Superstart in unser Jubiläumsjahr! Vielen Dank für diesen tollen Abend. Und ich möchte heute schon alle einladen zu unserem Tag der Begegnung am 27. Mai!“ Zum Schluss enterte auch Geschäftsführer Ralf Hagemeier die Bühne, dankte jedem Künstler und fasste kurz und bündig die Gedanken aller Zuschauerinnen und Zuschauer zusammen: Mit einem grandiosen Auftritt der „6-Zylinder“ sind die Ledder Werkstätten am 2. März ins Jubiläumsjahr gestartet. 50 Jahre LeWe – „denn lasst et män so richtich krachen“, wie es 6-Zylinder Thomas als Kunstfigur Bauer Holkenbrink formulierte. Und das taten Gäste und Sänger denn auch im fast ausverkauften Bürgerhaus Ibbenbüren.


Furioser Start ins Jubiläumsjahr: Reinhard Paul (Förderverein), Geschäftsführer Ralf Hagemeier und die "6-Zylinder" (von rechts).

Vokalartisten: Die "6-Zylinder" begeisterten rund 800 Zuschauerinnen und Zuschauer im Bürgerhaus Ibbenbüren.

Ausverkauft: Behinderte und nicht behinderte Menschen verbrachten einen unterhaltsamen Abend.

Erste Reihe: Diese Rollstuhlfahrerinnen hatten einen ausgezeichneten Blick auf die Bühne im Bürgerhaus.

Der Brasilianer Westfalens: "Bauer Holkenbrink" brachte eine witzige Portion Lokalkolorit in die Show.

Gut beschirmt: Nur wenige Utensilien genügten dem Quintett auf der stilvoll ausgeleuchteten Bühne.

Zweieinhalb Stunden genossen rund 800 behinderte und nicht behinderte Gäste das Programm „Jetzt auch konisch“ der münsterischen A Cappella-Experten. Klingt etwas schräg, und genau so sangen, summten, brummten und rappten sich die talentierten Fünf durch Pop, Rock, Schlager und Liedgut aus der Wirtschaftswunderzeit. Markenzeichen der ausgefuchsten, rhythmussicheren Vokalartisten: Der Song bleibt erkennbar, sein Text wird gründlich verballhornt. Kostprobe: Aus Bernd Clüvers 1973er Hit „Der Junge mit der Mundharmonika“ wird mit grandioser Leichtigkeit „Der Junge biss den Hund von Monika“.
Ein gewagter Genre-Mix also, wo jeder Song sein eigenes Gewand aus gepflegtem Blödsinn erhält. Das garnierten die Münsteraner mit pfiffigen Choreografien und charmanten Moderationen.
Entsprechend Spaß hatte das Publikum. Viel Szenenapplaus, den die „6-Zylinder“ mit Dankesworten konterten, bei diesem Benefizkonzert singen zu dürfen, und nebenbei reichlich Lokalkolorit einstreuten. Dank ging auch an den veranstaltenden LeWe-Förderverein „Wohnen-Arbeiten-Leben“: „Wir sind bestens versorgt. Danke, Förderverein!“
Ohne Klamauk kann das Quintett übrigens auch: Adeles „Rolling in the deep“ zum Beispiel oder ein mit großer Ernsthaftigkeit vorgetragener Song zum Flüchtlingsthema. Klasse!
Schließlich gab es Rosen aus der Hand des Geschäftsführers und des Vorsitzenden des Fördervereins, Reinhard Paul. Der hatte in seiner Begrüßung eingangs kurz die nun seit fünf Jahrzehnten währende Erfolgsstory der Einrichtung mit heute 1400 Beschäftigten und 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über 40 Standorten gestreift. Einiges davon kann man beim „Tag der Begegnung“ am Sonntag, 27. Mai (11 bis 18 Uhr), in Ledde sehen und erleben. Dann stellt sich die Einrichtung vor, feiert mit tausenden Gästen Geburtstag und blickt mit ihnen in die Zukunft.
Toller Effekt des Jubiläumskonzertes: Der Reinerlös kommt dem Förderverein zugute, der auf 20 Jahre wertvoller (Einzelfall-) Hilfen für Menschen mit Behinderung im Sport-, Gesundheits- und Freizeitbereich blickt. Beispielsweise finanziert er Mitgliedschaften im Tanzsportclub Ibbenbüren oder Kartenkontigente für die Heimspiele der Tebu Volleys. Hilfen gibt es bei Kuren oder der Verlängerung therapeutischer Maßnahmen über die Verordnung hinaus. Individuell werden Personen bei Umzügen, beim Kauf von Mobiliar oder bei Mietkautionen unterstützt. Und natürlich fließen auch Mittel in kulturelle Aktivitäten.


 

Ledder Werkstätten gemeinnützige GmbH • Ledder Dorfstraße 65 • 49545 Tecklenburg-Ledde
Telefon 05482/72-0 • info(at)ledderwerkstaetten.de
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