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Bierkiste für das Ibbenbürener Projekt "schicht:ende"

„Kohlenwäsche“ (schwarze Seife), schwarzes Salz, Pralinen als „Anthrazit-Splitter“, Grubentücher, der „Ibbenbürener Pütt Schluck“ und jetzt ein dunkles Frischbier: Die Liste der Produkte, die das Stadtmarketing Ibbenbüren im Rahmen des Projektes „schicht:ende“ anbietet, ist recht lang. In gut acht Monaten fahren die Kumpel zum letzten Mal ein. Zeit also für sinnfällige Kohle-Souvenirs zum Abschied von einer über 500-jährigen Tradition, die am besten auch aus der Region stammen. Da kommen die Ledder Werkstätten ins Spiel.


Silke Hilscher-Millich (l.) und Laura Woolfenden (r.) mit unseren Beschäftigten Kevin Schiwi (2. v. l.) und Benedikt Clement.

Vorrichtungen erleichtern die Arbeit: Kevin Schiwi setzt die Kiste aus vorgefertigten Teilen zusammen.

schicht:ende: Als eines der Souvenirs zum Kohleabschied kann man unsere Kiste samt vier "Henkelmännern" erwerben.

Das malzige Frischbier stammt aus der Brauerei Borchert im emsländischen Lünne, die Friederike Köhl von ihrem Vater Ewald Borchert übernommen hat. Das ist Verbindung Nummer 1 zur Kohlestadt Ibbenbüren: Friederike Köhls Mann Patrick unterrichtet am Goethe-Gymnasium Ibbenbüren. Verbindung Nummer 2 führt zu uns: Das Stadtmarketing suchte nach einer wertigen, rustikalen „Verpackung“ für den „Ibbenbürener Henkelmann“, wie das Bier wegen seiner Flaschenform und des lokalen Bezugs heißt. Die Anfrage landete in Ledde: In mittlerweile über vier Jahren haben wir tausende Holzrahmen (so heißen Bierkisten im Fachjargon) für die Isendorfer Familienbrauerei in Emsdetten gebaut. Das leisten Menschen mit Behinderung in unseren Betriebsstätten Settel (Lengerich), Saerbeck und aktuell Riesenbeck.
Unsere Kistenbauer der Betriebsstätte Settel haben für Ibbenbüren ein neues Muster, ähnlich der Isendorfer Kiste, entworfen. Das gefiel dem Stadtmarketing so gut, dass schon zwei Paletten Viererrahmen für den „Ibbenbürener Henkelmann“ gefertigt worden sind.
An dieser Produktion sind inzwischen vier Beschäftigte in Lengerich und Ledde immer wieder beteiligt. Die anspruchsvolle Arbeit (die Rahmen sind sehr sorgfältig und stabil gefertigt) setzt einige Fähigkeiten voraus. Speziell konstruierte Vorrichtungen erleichtern den Männern die Abläufe, unser Brennstempel samt LeWe-Logo ziert die Front der Kiste. Vier Halbliter-Henkelmänner finden Platz in jedem Rahmen, die nach Verzehr des Bieres – das erleben wir seit Jahren bei der Emsdettener Version – gerne zweckentfremdet werden als trendiges Kleinmöbel für Bücher, als Fahrradkorb oder als Blumengefäß für die Terrasse.
Am 18. April haben Silke Hilscher-Millich und Laura Woolfenden vom Stadtmarketing Ibbenbüren unsere Kistenbauer in Ledde besucht und den Beschäftigten Kevin Schiwi und Benedikt Clement bei der Arbeit zugeschaut.
„Wir sind ein eingespieltes Team und helfen uns gegenseitig bei der Montage“, sagte Benedikt Clement. Beiden Männern macht diese Arbeit viel Freude, zumal der „Ibbenbürener Henkelmann“ jetzt in den öffentlichen Fokus rückt. Bier und Kiste bekommt man beim Stadtmarketing an der Oststraße 28 in Ibbenbüren.


 

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Telefon 05482/72-0 • info(at)ledderwerkstaetten.de
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