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Bildungstage: Teilnehmer hospitieren in Arbeitsbereichen

„Ich bin da sehr gut aufgenommen worden“ – „Der Mitarbeiter hat mir alle Arbeitsschritte genau erklärt, das fand ich gut“ – „Die Kollegen waren nett. Beim Frühstück war ich sofort dabei“ – „Die Arbeit ist da prima organisiert. Wenn der eine fertig ist, kommt der andere und weiß genau, was zu tun ist“ – „Ich hatte mir das lauter vorgestellt wegen der Maschinen, aber das ging“: 24 Menschen mit psychischer Behinderung haben vom 24. bis 26. April spannende Bildungstage mit vielen Praxisanteilen erlebt.


In unserem Bildungszentrum "QuBuS" werteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Hospitationen aus.

Titel dieses Bildungsmoduls: „Ausblicke und Möglichkeiten“. Entsprechend breit war das Informationsangebot, von dem die seit September 2017 aufgenommenen Personen in unserem Berufsbildungsbereich reichhaltig Gebrauch machten. Zum Auftakt am 24. April stellten alle ihre eigenen Betriebsstätten, deren Arbeiten, Abläufe und Besonderheiten vor. Später wurde der Berufsbildungsbereich im Bildungszentrum „QuBuS“ in Ladbergen besucht. Läuft Berufliche Bildung für Menschen mit psychischer Behinderung und Menschen mit geistiger Behinderung unterschiedlich ab? Wo liegen die Unterschiede? Stichworte wie „Antrieb“, „Motivation“, „Durchhaltevermögen“ und „Belastbarkeit“ fielen da. Menschen mit psychischer Behinderung bringen außerdem zumeist einen anderen Erfahrungshorizont, oft auch eine Ausbildung oder ein längeres Berufsleben mit in die Werkstatt.
Den nächsten Tag nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Hospitationen in der Betriebsstätte Ledde. Jeweils vormittags und nachmittags verbrachten alle einige Stunden in der Textil- oder Metallabteilung, fuhren mit auf eine Pflegetour im Grünen Bereich, waren mit der Haustechnik auf einer Baustelle oder lernten den Arbeitsbereich für schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen näher kennen.
Zur abschließenden Auswertung traf sich die Gruppe am 26. April wiederum im Ladberger Bildungszentrum und ließ ihre vielfältigen Eindrücke Revue passieren. Insgesamt vier solcher Bildungstage sowie weitere Bildungsmodule gehören zu den 27 Monaten Beruflicher Bildung, die aktuell etwa 60 Menschen mit psychischer Behinderung durchlaufen.


 

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