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Saerbecker schätzen ihr neues „Samocca-Café“

Die Startphase des Saerbecker „Samocca – Vier Jahreszeiten“ läuft vielversprechend.

Die Startphase des Saerbecker „Samocca – Vier Jahreszeiten“ läuft vielversprechend.
17.01.2012

Zwei ältere Herren plaudern angeregt und genießen ihren Spezialitäten-Kaffee. Drei Damen am großen Tisch haben gerade belegte Brötchen bestellt oder blättern in der Tageszeitung. Mutter, Tochter und Baby im Kinderwagen am Nebentisch passen ins Bild vom „Mehrgenerationenhaus“ (MGH). Gerade kommt eine ganze Gruppe Beschäftigter unserer Betriebsstätte Hegemann, begleitet von Mitarbeiterin Sabine Wolf, herein. Das wird die nächste größere Bestellung an diesem Morgen. Es ist gerade erst 10 Uhr, aber unsere Beschäftigte Hildegard Konermann und Mitarbeiter Theodor Benning haben alle Hände voll zu tun.
Freitag ist Markttag in Saerbeck und das bedeutet für das Team volle Tische im „Samocca – Vier Jahreszeiten“. Dort, im Mehrgenerationenhaus der Saerbecker Kolpingsfamilie an der Emsdettener Straße, hat unsere Einrichtung Anfang Dezember 2011 ihr zweites Café eröffnet. Niederschwellig beginnen möchten wir, was sich in vorerst nur vormittäglichen Öffnungszeiten und einer überschaubaren Speisekarte niederschlägt. Kaffeespezialitäten aller Art bekommt man natürlich und das scheint sich im Ort herumzusprechen. „Freitags ist das hier immer so voll“, weiß Theo Benning aus der Erfahrung dieser bewusst unaufgeregten, noch reduzierten Startphase.
Hildegard Konermann war zuvor im Catering der Offenen Ganztagsgrundschule Westerkappeln. Seit sechs Jahren ist die sympathische Saerbeckerin schon in unserer Einrichtung beschäftigt und hat jetzt einen weiteren, für sie sicherlich großen Schritt getan: Das Publikum zu begrüßen, Bestellungen aufzunehmen, alles hinter der zwar kleinen, aber komplett ausgestatteten Theke zuzubereiten, das verlangt Einsatz. Ihr Kundenkontakt ist sehr freundlich, ihre neue Aufgabe macht ihr ganz offensichtlich Spaß. Nach und nach werden weitere Personen zum Team stoßen. Bis zu sechs Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen könnten langfristig entstehen. Langfristig deshalb, weil es Zeit braucht, das Personal auszubilden auf seine Aufgaben und behutsam in den schon recht erfolgreichen Saerbecker Café-Betrieb zu integrieren.

Die Startphase des Saerbecker „Samocca – Vier Jahreszeiten“ läuft vielversprechend.

Das Café „Vier Jahreszeiten“ hat die Kolpingsfamilie zuvor selbst betrieben und mit unserer Einrichtung nun einen professionellen Betreiber gefunden, der das Projekt nachhaltig und mit der Erfahrung aus über fünf Jahren Café Samocca Lengerich fortsetzt. Familienkreise, Eltern-Kind-Gruppen, Treffen der Kolping-Senioren, Kurse und Vorträge und einiges mehr finden im ehemaligen Saerbecker Rathaus statt. Viel Publikum auch aus dem Haus, das gerne das „Samocca – Vier Jahreszeiten“ besucht. Die Ausweitung der Öffnungszeiten steht darum mittelfristig auf dem Programm, ebenso eine kleine Außenterrasse zum Frühjahr.
Die finanzielle Zukunft des Mehrgenerationenhauses ist auf Jahre gesichert: Das Bundesfamilienministerium fördert das MGH bis 2014 mit jährlich 30.000 Euro, weitere 10.000 Euro schießt jeweils die Gemeinde Saerbeck zu. Aktuell nutzen allein 17 Jugendgruppen und elf Familienkreise der Kolpingsfamilie das Haus.

Die Startphase des Saerbecker „Samocca – Vier Jahreszeiten“ läuft vielversprechend.
Die Startphase des Saerbecker „Samocca – Vier Jahreszeiten“ läuft vielversprechend.
 

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