Der Berufsbildungsbereich ist der grundlegende Lern- und Entwicklungsbereich, den jeder Interessent – und mögliche Beschäftigte der Ledder Werkstätten – als ersten zu durchlaufen hat. Hier erhält er eine seinen Fähigkeiten angemessene Ausbildung zur Vorbereitung auf die später von ihm selbst zu wählende Arbeitsstelle.
Die üblicherweise zwei Jahre dauernde Ausbildung ist in drei Schritte untergliedert: Im Eingangsverfahren ermitteln wir die vorhandenen oder noch zu entwickelnden handwerklichen Fertigkeiten sowie die geistige und soziale Kompetenz des Interessenten anhand qualifizierter Tests. Auf diesen ersten Schritt erfolgt die gemeinsame Förderplanung und die Förderung der ermittelten Fertigkeiten im Grundkurs. Als dritter und abschließender Schritt folgt deren sorgfältige Ausbildung bis hin zur Qualifikation für die gewünschte berufliche Tätigkeit.
Nach Ablauf der vorgesehenen zwei Ausbildungsjahre werden die im Berufsbildungsbereich geschulten Fähigkeiten im Arbeitsbereich weiter gefördert und die persönlichen Weichenstellungen intensiviert. Eine spätere Weiterqualifizierung oder Neuorientierung ist auch nach abgeschlossener Qualifikation jederzeit möglich.
Für die gesamte Dauer seiner Ausbildung steht dem Interessenten das geschulte und berufserfahrene Fachpersonal der Ledder Werkstätten zur Seite.
Da unsere Arbeit ein hohes Maß an pädagogischer Qualifikation erfordert, haben sämtliche Fachkräfte der Ledder Werkstätten eine sonderpädagogische Zusatzausbildung (SPZ) oder Ausbildung zur staatlich anerkannten Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung zu absolvieren, die durch fortlaufende Aktualisierung dem jeweils gegenwärtigen pädagogischen Standard entspricht.
Ledder Werkstätten gemeinnützige GmbH • Ledder Dorfstraße 65 • 49545 Tecklenburg-Ledde
Telefon 05482/72-0 • info(at)ledderwerkstaetten.de