Jeder hat eine Lieblingsbeschäftigung, etwas, das ihm besondere Freude macht, ein Hobby, wo er ganz bei sich, ganz er selbst ist.
Die zunächst als begleitende Maßnahme vorgesehene Abwechslung zu Arbeit und Alltag, die Entspannung wird so zur gleichberechtigten, persönlichkeitsstärkenden Betätigung, zur Aufforderung, sich auch außerhalb der Arbeitsstelle „einzubringen“ und sich persönlicheren, im Alltag nicht immer gefragten Interessen zu widmen.
Diese aktive Form der Freizeitgestaltung, die er für sich allein und auch in Gemeinschaft erleben kann, hat für den Menschen mit Behinderung eine ganz besondere Wertigkeit. Hier lernt er sich selbst von seiner persönlichsten Seite kennen und „verwirklichen“, sein ganz persönliches Potenzial auszuschöpfen und darzustellen.
Und das auch in der Öffentlichkeit: Zum Beispiel bei Schul- und Stadtfesten oder, siehe die „Ledder Kulturtage“ (unter dem Motto „Kultur schafft Begegnung“), mit einem zum guten Teil selbst organisierten Kulturfest mit Musik und Tanz, Ausstellungen von Bildern und Skulpturen, Sport, Theater und vielem mehr. Hier – und auch bei einem späteren großen „Revueabend“ - führten die begleitenden Maßnahmen zu regelmäßiger, mit Begeisterung betriebener Aktivität und zu einer besonderen Form öffentlichkeitswirksamer Anerkennung.
Mit Freude stellten wir fest, dass sich aus den bisherigen kulturellen und sportlichen Maßnahmen und Aktivitäten ein tragbares Fundament von Selbstbewusstsein und Gemeinschaft ergeben hat, ein „Wir-Gefühl“, das auch in Zukunft gepflegt und weitergeführt werden wird.
Blechdrum-Band, Impro-Theater, Habakuk und andere freuen sich über Ihr Interesse und entsprechende Auftrittsanfragen.
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