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Innerbetriebliche Mitbestimmung und überregionales Engagement

Uns liegt an den Menschen, die mit uns arbeiten. Wir möchten wissen, was ihnen gefällt, und wir möchten wissen, womit sie unzufrieden sind, damit wir es gemeinsam verbessern können. Unsere drei Mitwirkungsgremien – die Mitarbeitervertretung (MAV), der Werkstattrat und der Wohnbeirat - sorgen dafür, dass die Einsprüche und Vorschläge unserer Mitarbeiter, Beschäftigten und Bewohner nicht ungehört bleiben.

Um unseren Beschäftigten und Bewohnern aber auch überbetrieblich, das heißt, in der Öffentlichkeit und vor dem Gesetzgeber Gehör zu verschaffen, pflegen die Ledder Werkstätten Mitgliedschaften in bundesweiten Kooperationen und sind regelmäßige Teilnehmer an europäischen Arbeitskreisen und Tagungen.

Wenn Sie Kontakt mit unseren Mitwirkungsgremien aufnehmen möchten, erreichen Sie den entsprechenden Ansprechpartner unter der Telefonnummer 05482 72-0.

Der Werkstattrat: Gremium der Beschäftigten

Der Werkstattrat ist die aus den eigenen Reihen gewählte Interessensvertretung der Beschäftigten einer Werkstatt für behinderte Menschen. In den Ledder Werkstätten vor fast 30 Jahren selbstständig entwickelt und eingeführt und seitdem gängige und bewährte Praxis, wurde dieses Modell betrieblicher Mitwirkung im Juni 2001 zur bundesweit geltenden gesetzlichen Pflicht. Aufgabe des Werkstattrates ist es, über die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Verordnungen zu wachen. Er hat das Recht, Anregungen und Beschwerden der Beschäftigten entgegenzunehmen und durch Verhandlungen mit der Werkstattleitung auf Verbesserungen hinzuwirken.

Auf der Grundlage der diakonischen Mitwirkungsverordnung erstreckt sich das Mitwirkungsrecht des Werkstattrates auf innerbetriebliche Angelegenheiten wie Arbeits- und Pausenzeiten, Arbeitsentgelt, Urlaub, Gestaltung der Arbeitsplätze, berufliche Weiterbildung oder Arbeitssicherheit. Darüber hinaus ist die Werkstattleitung verpflichtet, den Werkstattrat über wichtige, die Beschäftigten direkt betreffende Entscheidungen - zum Beispiel die Kündigung Beschäftigter oder deren Versetzung und die Einstellung, Versetzung oder Umsetzung von Fachpersonal - umgehend zu unterrichten und ihn in die Entscheidung einzubeziehen.

Der Wohnbeirat: Mitsprache beim Wohnen

Auch jeder Wohnbereich hat seine Interessensvertretung: Nach der Verordnung des Heimgesetzes wird der Wohnbeirat in regelmäßigem Turnus aus ihrem Personenkreis gewählt, wobei es sich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern um Beschäftigte oder ehemalige, jetzt pensionierte Beschäftigte der Ledder Werkstätten handelt.

Die Gremien haben das Recht und die Aufgabe, gemäß den Wünschen der Bewohner an der Gestaltung des Wohnheimlebens mitzuwirken. So wachen die Wohnbeiräte unter anderem über die Einhaltung der Vereinbarungen zu Aufenthaltsbedingungen, zur Heimordnung, materiellen Ausstattung, Verpflegung und zur Freizeitgestaltung.

Die Mitarbeitervertretung: Gremium der Angestellten

Wegen des Selbstbestimmungsrechts der Kirchen in Deutschland (Art. 140 Grundgesetz) und einer politischen Entscheidung der Adenauer-Regierung, die Kirchen - einschließlich Caritas und Diakonie - aus dem Betriebsverfassungsgesetz herauszunehmen, ist ein eigenständiges Arbeits- und Mitbestimmungsrecht entstanden, der so genannte "dritte Weg". 

Grundlage der MAV-Arbeit ist das Kirchengesetz über Mitarbeitervertretungen im Bereich der Evangelischen Kirche (MVG). Die Mitarbeitervertretung ist also die kirchliche Sonderform dessen, was in sonstigen Bereichen Betriebs- oder Personalrat sind.

Die Mitarbeitervertretung setzt sich aus neun Mitgliedern der gesamten Ledder Werkstätten sowie einer Vertretung für die Belange der Schwerbehinderten zusammen, die sich in regelmäßigen Abständen zu ihrer MAV-Arbeit trifft.

 

Ledder Werkstätten gemeinnützige GmbH • Ledder Dorfstraße 65 • 49545 Tecklenburg-Ledde
Telefon 05482/72-0 • info(at)ledderwerkstaetten.de
Wir beteiligen uns nicht an Verbraucherschlichtungsverfahren nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz und sind hierzu auch nicht verpflichtet.