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Stadtwehrübung in unserer Betriebsstätte Riesenbeck

97 Feuerwehrleute haben am 16. November unsere Betriebstätte Riesenbeck für ihre alljährlich stattfindende Stadtwehrübung der Freiwilligen Feuerwehr Hörstel genutzt. Weitere 26 Mitglieder der Jugendfeuerwehr hatten sich zudem bereit erklärt, Rollen unserer Beschäftigten zu übernehmen, also bestimmte Behinderungsbilder zu simulieren, um diese Übung möglichst realistisch werden zu lassen.


Die Stadtwehrübung für Hörstel fand am 16. November in unserer Betriebsstätte Riesenbeck statt.

Brandschutzbeauftragter und Fachkraft für Arbeitssicherheit: Carsten Dieckmann im Gespräch mit den Feuerwehrleuten.

Wasser marsch: Die Wasserversorgung, auch über den benachbarten Kanal, war rasch aufgebaut und gesichert.

Menschen mit Behinderung, dargestellt von der Jugendfeuerwehr, wurden versorgt und evakuiert.

Brandherd: Im Lager gingen die Kameraden unter Vollschutz und mit Wärmebildkamera vor.

17.30 Uhr. Vollalarm zunächst für den Löschzug Riesenbeck, später für alle übrigen Löschzüge der Stadt. Binnen Minuten waren Wehrführer Jörg Wernsmann, sein Stellvertreter Ralf Storck und ihre Kameraden vor Ort, an der Adresse Im Lerchengrund. Die angenommene Lage: Bei Arbeiten auf dem Dach unserer Betriebsstätte sei die Gasflasche eines Teerkochers explodiert. Der Dachdecker sei verletzt worden, zudem greife das Feuer vom Dach aufs Lager über. Außerdem, so die Annahme, sei auf der Straße im Moment der Gasflaschenexplosion ein Säurefass unsachgemäß abgeladen und beschädigt worden. „Funkenflug“ bedrohe eine benachbarte Halle. Durch Schilder waren alle zu rettenden Personen in den Gruppenräumen mit ihrer fiktiven Behinderung entsprechend gekennzeichnet.
Gleich eine ganze Reihe von Herausforderungen also für die Feuerwehr, die sie innerhalb der nächsten anderthalb Stunden routiniert und professionell abarbeitete. Die Kommunikation, das Bilden von Einsatzabschnitten, zeitnahes Retten von Personen, Absprachen – all das konnte innerhalb und außerhalb unseres großen Gebäudes mit seiner Raumstruktur geübt werden. Sogar die Wasserversorgung von nahen Kanal gehörte zum Übungsablauf.
Unsere Mitarbeiter Andreas Laumann-Rojer (Werkstattleitung), Paul Sackarendt (für diese Betriebsstätte zuständige Bereichsleitung) und Carsten Dieckmann (Fachkraft für Arbeitssicherheit, Brandschutzbeauftragter und zugleich auch ehrenamtlicher Feuerwehrmann) beobachteten die Übung. Eine Herausforderung war sie hauptsächlich besonders deshalb, weil es eben weniger um Gerät oder Maschinen ging, sondern um Menschen: Aktuell 110 Beschäftigte mit vollkommen unterschiedlichen, teils schwerst- und mehrfachen Behinderungen arbeiten hier. Unsere Fachkräfte führen ihre Gruppen im Ernstfall geordnet zum Sammelplatz im Freien, dafür gibt es Unterweisungen. Fluchtwege im Gebäude sind entsprechend ausgewiesen.
Während die Löschzüge die „Gefahrenlage“ abarbeiteten, lernten sie zugleich die Betriebsstätte und ihre baulichen Besonderheiten kennen. Das Geschehen am Lerchengrund verfolgten auch Bürgermeister David Ostholthoff und Vertreter der Ratsfraktionen. Dass Evakuierungen auch während des laufenden Betriebs reibungslos funktionieren, hatte unsere Betriebsstätte Riesenbeck bereits am 15. August bewiesen: Damals fiel sie in den zu räumenden Radius einer Bombenentschärfung, sodass wir 70 Personen nach Ledde und weitere 40 Personen in die Betriebsstätte Maybachstraße in Ibbenbüren brachten. Bereits im September 2017 war die Feuerwehr in Riesenbeck zu Gast, um sich zu informieren über Dinge wie den Sammelplatz, die Wasserversorgung, Ansprechpartner, Gebäudepläne und natürlich die im Ernstfall anzutreffenden Personen.


 

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