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Dritte Abnahme des Deutschen Sport-Abzeichens

Es war heiß auf dem Kunstrasenplatz hinter der Betriebsstätte Ledde, aber gut gekühlte Getränke und einige offene Pagodenzelte standen bereit. Außerdem beschränkten sich alle Aktivitäten jeweils auf den Vormittag: Vom 24. bis 26. Juni haben wir zum mittlerweile dritten Mal das Deutsche Sport-Abzeichen abgenommen. 65 Sportlerinnen und Sportler haben mitgemacht. Nun erfolgt die Auswertung durch den Behinderten- und Rehabilitationsportverband Nordrhein-Westfalen (BRSNW).


65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei der Abnahme des Deutschen Sport-Abzeichens mitgemacht.

Im 100 Meter-Sprint rund ums Kunstrasen-Kleinfeld erreichten einige Teilnehmer sehr gute Zeiten.

Weitsprung ist eine Herausforderung durch seinen komplizierten Bewegungsablauf.

Die Walking-Strecke in den Ledder Sundern war für alle Fußgänger Pflicht in der Disziplin Ausdauer.

Statt Kugelstoßen konnte man ausweichen auf den technisch einfacheren Medizinball-Weitwurf.

Nach jetzigem Stand haben 22 Teilnehmende die Bedingungen für Gold, Silber oder Bronze erfüllt. Aber in erster Linie steht die Anerkennung für jeden einzelnen und seine ganz individuelle Leistung. Deshalb gibt es das hauseigene LeWe-Fitness-Abzeichen, sodass alle ihre persönliche Urkunde erhalten, auch wenn sie geforderte Teilleistungen wie etwa die Schwimmfähigkeit nicht erreichen.
Um eine behinderungsgerechte Wertung zu ermöglichen, bietet der Deutsche Sportbund neben Alter und Geschlecht verschiedene Wertungsklassen an. Die Beschäftigten treten überwiegend in der Behinderungsklasse I (Menschen mit geistiger Behinderung) sowie den Klassen C (Rollator) und H (Rollstuhl) an. Pflicht für alle sind Einzelleistungen in Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination, jedoch gibt es Ausweichdisziplinen für unterschiedliche Behinderungen.
Wo beispielsweise die Fähigkeit der Körperkoordination für den Weitsprung fehlt, kann der durch den Zielwurf mit Keulen ersetzt werden (Disziplin Koordination). Rollstuhlfahrer ersetzen den ansonsten vorgeschriebenen Sprint durch ein Parcours-Fahren auf Zeit (Disziplin Schnelligkeit). In der Disziplin Kraft kann man die komplizierte Kugelstoßtechnik durch den Medizinballwurf umgehen.
Viele Wiederholer der ersten beiden Auflagen, aber auch etliche Neue seien dabei gewesen, berichtet Mitarbeiterin Julia Prigge. Sie und weitere elf Helferinnen und Helfer sorgten für den reibungslosen Ablauf auf dem Sportplatz, wo dank Laufbahn und Sprunggrube alle Disziplinen angeboten werden konnten. Besonders der Walking-Lauf am 25. Juni über vier Kilometer (Pflichtprogramm für alle Fußgänger) war angesichts der Temperaturen schon eine Herausforderung, doch Getränke an der Wendemarke im Ledder Waldgebiet Sundern und ein Fahrzeug für eventuelle Abbrecher sorgten für Sicherheit.
Was dieses Mal besonders auffiel: Einzelne Teilnehmer erbrachten trotz der Hitze Top-Leistungen. Andreas Tabellion zum Beispiel legte den 100 Meter-Sprint in handgestoppten 13,22 Sekunden zurück. Eine sehr gut Zeit für den 25-jährigen Lengericher Fußballer angesichts der Tatsache, dass der Sprint im 90 Grad-Knick um das Kunstrasen-Kleinfeld führen musste. Aber auch viele andere Teilnehmer erzielten persönlichen Bestleistungen und hatten über drei Tage viel Spaß in der sportiven Gemeinschaft.
Initiates file downloadDie Westfälischen Nachrichten Lengerich berichten im Lokalsport


 

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