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Förderverein "Wohnen-Arbeiten-Leben" hilft seit mehr als 20 Jahren

Zirka eine halbe Million Euro hat „Wohnen-Arbeiten-Leben“ über einen Zeitraum von 21 Jahren einnehmen und direkt wieder an Menschen mit Behinderung zurückgeben können. Das geht aus dem Bericht des Geschäftsführers des LeWe-Fördervereins, Michael Riediger, hervor, den er am 22. August im Haus Leugermann vortrug. Während der Jahreshauptversammlung erfuhren die Mitglieder auch, dass im Berichtsjahr 2018 erfreulich hohe Einnahmen, nämlich ingesamt 49.718 Euro, in die Kasse geflossen sind. Zum Jubiläum „50 Jahre Ledder Werkstätten“ hatte der Förderverein – selbst 20 Jahre alt – ein (ausverkauftes) Konzert mit den „6-Zylindern“ beigesteuert. Diese besondere Einnahme von rund 12.500 Euro bescherte die deutlich höhere Einnahme.


Auch die Kellerasse, Hausband des Wohnbereiches Westerkappeln, haben eine Unterstützung vom Förderverein bekommen.

Schwieriger sieht es bei der Mitgliederzahl aus, die sich von 205 in 2009 auf nun 161 reduziert hat. In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der vielen verstorbenen Mitglieder und es wurde später auch konkret angesprochen: Der Förderverein überaltert sukzessiv. Man wird also neue Wege gehen müssen. Einer könnte darin bestehen, mit den Mitgliedern eine Zusammenarbeit mit dem neuen Inklusionsbeirat zu vereinbaren. So ein regelmäßiger Austausch böte neue Impulse von außen, insbesondere auch von Betroffenen, sagte LeWe-Geschäftsführer Ralf Hagemeier. Denn dieses Gremium, im Mai gegründet, setzt sich zusammen aus Werkstattrat und Wohnbeirat (also Menschen mit Behinderung), dem Angehörigenbeirat und der LeWe-Geschäftsführung.
Für Bewohner und Beschäftigte hat der Förderverein wieder eine Menge tun können: Unterstützt wurden Ergotherapien, die LeWe-Mountainbiker, Mitgliedschaften im Tanzsportclub, Eintrittskarten für die Tebu Volleys, Malgruppen oder die Freizeitgruppe Laggenbeck. Nach wie vor wichtig seien gezielte Einzelfallhilfen beispielsweise bei Therapien, Umzügen oder einer Freizeit, so der Vorsitzende Reinhard Paul, der sich ebenso wie Günter Sundermann als zweiter Vorsitzender und Michael Riediger nach vier Jahren zur Wiederwahl stellte und einstimmig gewählt wurde.
Hagemeier bedankte sich ausdrücklich für die Vereinsarbeit: „Der Verein hat eine Bedeutung für die Bewohner. Die Menschen müssen ihr Leben in der Regel mit Grundsicherung gestalten. Sie haben an vielen Stellen über mehr als 20 Jahre Hilfen gewährt!“ Der Geschäftsführer berichtete kurz vom „Kennenlerngespräch“, für das die LeWe im April einen bundesweiten Preis auf der „Werkstätten:Messe“ in Nürnberg bekommen hatten. Das Verfahren bezieht Menschen mit Behinderung ganz konkret in die Personalfindung ein. Beschäftigte laden alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Betreuung zum „Kennenlerngespräch“ ein und geben darüber eine Rückmeldung an die Leitung.
Weitere Regularien hakte der Verein zügig ab. Die Kasse wurde ordnungsgemäß geführt, sodass die Versammlung dem Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer einstimmig Entlastung erteilte. Als Kassenprüfer wurden Hans Kiesow, Siegfried Grau und Georg Brockmeier wiedergewählt.

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