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Zukunft von Werkstätten: europäischer Fachaustausch in Girona

Acht europäische Werkstattvertreterinnen und -vertreter der Interessensgemeinschaft „Access to work“ („Zugang zu Arbeit“) haben sich zum zweitägigen Austausch im spanischen Girona getroffen. „Access to Work“ ist ein Zusammenschluss aus Vertreterinnen und Vertretern der Werkstattszene, der sich seit Jahren regelmäßig trifft und für ein vielfältiges, personenzentriertes Angebot an Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung eintritt. Von der Tagesstruktur über die Werkstatt bis zum allgemeinen Arbeitsmarkt – jede und jeder soll individuell entscheiden können, welches das passende Arbeitsangebot für ihn ist, so das Credo der Gruppe.


Vor dem Werkstattladen der Einrichtung "Grup FRN". Hagemeier und Dölling (3. und 4. v. r.) vertraten Deutschland.

Intensiv arbeitete die europäische Interessengemeinschaft an einem Positionspapier zur Zukunft von Werkstätten.

Aus Deutschland nahmen für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) Ralf Hagemeier, Dr. Rebecca Dölling (beide Ledder Werkstätten) und Katharina Bast (Europareferentin der BAG WfbM) am 7. und 8. November teil. LeWe-Geschäftsführer Ralf Hagemeier ist seit vielen Jahren in der europaweiten Behindertenarbeit – unter anderem für die BAG WfbM – aktiv.
Derzeit acht Organisationen der Eingliederungshilfe und deren Vertreterinnen und Vertreter aus Schweden, Österreich, Frankreich, Spanien, der Schweiz und Deutschland haben sich in „Access to work“ zusammengeschlossen. Beim Treffen in Girona wurden nach einer Besichtigung von zwei Werkstatt-Standorten der „Grup Fundació Ramon Noguera“ (Grup FRN) aktuelle europapolitische Entwicklungen der Behindertenarbeit diskutiert; an einem neuen Positionspapier zum Thema „Selbstvertretung und Beteiligung“ wurde intensiv gearbeitet. Außerdem stellten Rebecca Dölling und Ralf Hagemeier das Kennenlern-Verfahren vor. Dafür hatten die Ledder Werkstätten im März den „Exzellent Preis Bildung“ der BAG WfbM verliehen bekommen.
Die Europatreffen bieten zum einen eine gute Plattform, um sich über Werkstattsysteme in Nachbarländern zu informieren, sich zu vernetzen und Anregungen und Ideen für die eigene Arbeit mitzunehmen. Zum anderen möchte die Gruppe über Veröffentlichungen und Vorträge politisch Einfluss nehmen und sich auf europäischer Ebene für Erhalt und Weiterentwicklung von Werkstätten einsetzen. Beispielsweise ist geplant, beim Werkstätten:Tag 2020 in Saarbrücken der BAG WfbM eine Plattform für intereuropäischen Austausch von Werkstattbeschäftigten und -vertretern einzurichten.



















 

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