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Berufliche Bildung - ein neuer Lebensabschnitt

„Herzlich willkommen in den Ledder Werkstätten, auch wenn wir uns coronabedingt noch nicht so gut haben kennenlernen können“, begrüßte Marianne Büscher (Geschäftsleitung Arbeit) die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Beruflichen Bildung: 28 junge Menschen mit Behinderung starteten in ihr Berufsleben. Nicht wie sonst üblich in unserem Ladberger Bildungszentrum QuBuS („Qualifizierung, Bildung und Service“), sondern in der Gaststätte „Tannenhof“ gab es dieses Mal das gemeinsame Frühstück mit vielen Informationen und natürlich dem ersten gegenseitigen Kennenlernen.


Diese jungen Leute (hier mit begleitenden Fachkräften und Leitungskräften) sind in der beruflichen Bildung.

Diese jungen Leute (hier mit begleitenden Fachkräften und Leitungskräften) sind in der beruflichen Bildung.

„Ich freue mich, dass wir mit 28 neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Start gehen können“, sagte Kornelia Eschhaus. Die 55-jährige Diplom-Psychologin leitet seit Mai 2020 den Geschäftsbereich Berufliche Bildung der LeWe und berichtete kurz von den besonderen Herausforderungen dieser Zeit. Beispielsweise hatte erst Ende Juli 2020 der lange geplante Elternabend mit rund 40 Personen stattfinden können, auch weil das QuBuS dafür ausreichend Möglichkeiten bietet. Dieses Platzangebot am Ruthemeiers Esch in Ladbergen kommt nun auch den jungen Leuten, die zumeist eine Förderschule besucht haben, zugute. Die großzügige räumliche Ausstattung, so Eschhaus, mache die Einhaltung der Abstandsregeln problemlos möglich.
Die Maßnahmeteilnehmer sind zunächst in der dreimonatigen Eingangsphase, in der die Fachkräfte gemeinsam mit ihnen schauen, wo sie stehen, welche individuellen Förderbedarfe es gibt und welche Fähigkeiten jede und jeder mitbringt. Im ersten Jahr werden Grundlagen in sieben verschiedenen Arbeitsfeldern wie Holz- und Metallbearbeitung oder Verpackung und Montage vermittelt und dabei eigene Interessen erforscht.
Bei den „Ausblicksfahrten“ lernen alle die Einrichtung mit ihren 18 Betriebsstätten näher kennen. Es folgt das zweite Jahr der Beruflichen Bildung mit in der Regel drei längeren Praktika der eigenen Wahl, aus denen sich das spätere Arbeitsfeld ergibt, das den eigenen Neigungen und Fähigkeiten möglichst passgenau entspricht. Ein fachlich gut begleiteter Entwicklungsprozess also, der insgesamt über 27 Monate reicht und den aktuell 140 Personen in der gesamten Einrichtung durchlaufen.
Beim Frühstück knüpften die junge Leute jetzt erste persönliche Kontakte, lernten ihre Fachkräfte näher kennen und machten sich dann auf den Weg – zu Fuß ins benachbarte QuBuS und in ihren neuen Lebensabschnitt.


Diese Personen sind in ihre berufliche Bildung gestartet: Dominik Altekruse, Prahalatha Anandaraja, Joel Andresen, Tolga Asal, Christian Attermeyer, Linda Dirksmeyer, Angelika Ferster, Lara-Sophie Gilhaus, Dennis Gladyszewski, Hasan Göztok, Marco Gräfe, Sophie Grigowski, Kevin Hampel, Timothy James Hilder, Onur Kilic, Jula Knüppe, Till Kockmeyer, Eric Markfort, Can Memedov, Sinan Misdik, Justus Raffel, Marcel Ruwe, Paul Schomaker, Niklas Schwanemeyer, Sara Steckelbach, Lena Steltenkamp, Isabell Stöber und Rene Winkler.


 

Ledder Werkstätten gemeinnützige GmbH • Ledder Dorfstraße 65 • 49545 Tecklenburg-Ledde
Telefon 05482/72-0 • info(at)ledderwerkstaetten.de
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