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Ikea unterstützt Wohnbereiche mit umfangreicher Sachspende

Eine schöne Unterstützung haben die Ledder Werkstätten während der Coronazeit vom schwedischen Möbelkonzern Ikea über seine Osnabrücker Filiale bekommen. Michael Riediger (Geschäftsleitung Wohnen) bedankte sich am 19. August auch offiziell bei Katrin Meier (Local Marketing Leader in Osnabrück), die unseren Wohnbereich an der Nordstraße in Ibbenbüren besuchte. Ikea hatte im Rahmen einer globalen Initiative Sachspenden im Wert von 26 Millionen Euro verausgabt. Der Effekt für die LeWe: Insgesamt etwa ein Dutzend Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen als Corona-Verdachtsfälle galten, wurde während der vergangenen Monate auch dank dieser Möbelausstattung in ihrer Quarantänezeit qualifiziert betreut.


Michael Riediger, Katrin Meier, die Mitarbeiter Frank Keller und Christian Leferink (v. l.) und Kai-Jan Arends (vorne, Wohnbeirat).

Katrin Meier, Michael Riediger und Kai-Jan Arends (von links) in der nun ehemaligen Quarantänestation.

Katrin Meier erklärte beim Besuch den Hintergrund der Aktion: „Wir führen 53 Einrichtungshäuser in Deutschland und hatten insgesamt 1,5 Millionen Euro in Form von Sachspenden zu vergeben.“ Sie habe mit ihrem Team dafür gesorgt, dass auch die Ledder Werkstätten Anfang Mai gleich zwei Sprinter-Ladungen mit Möbeln und vor allem viel Wohnzubehör bekommen hätten. Im Wohnbereich an der Nordstraße konnte dank dieser Ausstattung der Corona bedingte Quarantänebereich samt Infektionsstation neu geschaffen und komplett eingerichtet werden.
Denn Ikea Osnabrück hatte neben Schränken, Betten, Tischen und Stühlen auch an Dinge wie Lampen, Besteck, Küchenutensilien oder Spiel- und Bastelmaterial gedacht. Katrin Meier bezifferte den Sachspendenwert auf rund 7000 Euro und sagte: „Unser Anspruch war, während dieser Zeit ganz konkrete Bedarfe abzudecken, die sich direkt aus der Pandemie ergaben.“ Unterstützt worden seien beispielsweise auch die Heilpädagogische Hilfe oder Frauenhäuser in Osnabrück.
Michael Riediger berichtete, dass der monatelange Lockdown für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter „grenzwertig“ gewesen sei. Dank der vielen Wohnstandorte habe man als Einrichtung aber über gute Infrastrukturen mit Freiflächen, Gärten oder Terrassen verfügen können, die den Wohngruppen zumindest etwas Bewegungsfreiheit während des behördlichen Betretungsverbots gewährten. Auch für ihren Konzern sei es eine schwierige Zeit gewesen, so die Marketingmanagerin. Ihr Haus in Osnabrück mit 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe über sieben Wochen schließen müssen.
Corona zeige sicherlich auch, wie wichtig „Solidarität untereinander“ sei, so Michael Riediger. Zustandegekommen war der Kontakt zum schwedischen Möbelgiganten über Tischler Frank Keller, der 13 Jahre in Ikea-Diensten stand und seit zwei Jahren die LeWe-Haustechnik verstärkt.


 

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