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Nachhaltig handeln: LeWe absolvieren zweites Energieaudit

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken für diese Fleißarbeit“, betonte Marianne Büscher (Geschäftsleitung Arbeit) am 16. September im Rahmen der Abschlussbesprechung zum zweiten Energieaudit. Auditor Dr. Petr Tluka übergab den 445 Seiten starken Bericht. Eine Fleißarbeit war dieser in der Tat, weil die Mitarbeiter der Haustechnik und Verwaltung darin tausende Zahlen zu sämtlichen Energieverbräuchen von 16 ausgewählten Liegenschaften zusammengetragen hatten. 16 Objekte – ein Mix aus Betriebsstätten, Wohnbereichen und Dienstleistungsangeboten – wurden dieses Mal auditiert.


Aus der Hand von Dr. Petr Tluka (r.) übernahm Marianne Büscher den Abschlussbericht zum Energieaudit.

Aus der Hand von Dr. Petr Tluka (r.) übernahm Marianne Büscher den Abschlussbericht zum Energieaudit.

Petr Tluka ist von Haus aus Chemiker mit mehrjähriger Berufserfahrung in den Bereichen Energie und Klimaschutz. Er arbeitet als Energieberater der EE Energy Engineers (Düsseldorf), einer Tochtergesellschaft des TÜV Nord. Zum Energieaudit sind alle großen Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden seit 2016 im Abstand von vier Jahren gesetzlich verpflichtet. Der jetzt übergebene Bericht beschreibt die Durchführung des Audits, dessen Ergebnisse und gibt Empfehlungen zur Minderung der Verbräuche. Als Behörde überwacht das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Auditierung.
Unser Audit-Team (Mitarbeiter der Haustechnik und der Verwaltung) hat alle Energieverbraucher innerhalb der ausgewählten Stichprobe im Detail ermittelt. Dazu zählten neben den Betriebsstätten Ledde und Riesenbeck beispielsweise die Cafés, der „LebensMittelpunkt“, Betriebsstätten in Ibbenbüren und auch die Verbräuche der 111 Dienstfahrzeuge. Auf dieser Datengrundlage hat Tluka Energiebilanzen für jedes Gebäude und Verbesserungsmaßnahmen entwickelt.
Ineffiziente Verbraucher wie alte Heizkessel, nicht mehr zeitgemäße Verglasung oder ungedämmte Decken können bei 73 teils gemieteten LeWe-Liegenschaften nur sukzessiv ausgetauscht werden. Auch das ist eine Erkenntnis des Audits. Die Modernisierung der Beleuchtung beispielsweise, so Tluka, habe innerhalb der vier Berichtsjahre seit dem ersten Audit deutliche Einspareffekte erbracht. Auch die Wärmeversorgung sei an vielen Standorten bereits optimiert worden.
Bewegungsgesteuerte Beleuchtungen, Prüfung der Druckluftversorgung oder der Einbau sogenannter Smart-Meter, die Verbräuche aufzeichnen und abrufbar machen, sind weitere Empfehlungen. Aufgrund der vielen Dachflächen empfehle sich der Einsatz von Fotovoltaik und damit Strom zum Eigenverbrauch. Für den Fahrzeugpark seien Fahrertrainings und der vermehrte Einsatz von E-Mobilität Möglichkeiten zur Energieersparnis.
Der Auditor bedankte sich für die akribische Zuarbeit und die „hervorragenden Verbrauchsübersichten“. Die Geschäftsleitung kann in Zukunft auf ein Bündel an Vorschlägen zurückgreifen und Gebäude und ihre Technik energetisch weiter optimieren. 2024 steht das nächste Wiederholungsaudit an.


 

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