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Ministerin Anja Karliczek: "Wir sind froh, dass wir Sie haben"

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat unseren „LebensMittelpunkt“ am Jahresende besucht und den Beschäftigten eine Spende über 300 Euro gebracht - Geld aus eingespartem Porto von in diesem außergewöhnlichen Jahr nicht versandter Weihnachtspost. 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 700 noch immer in Bonn, hat die Ministerin in ihrem Haus und verfügt über einen 18,3 Milliarden-Etat – eine große Verantwortung. Doch vergisst sie dabei nicht die Menschen in ihrem Wahlkreis, kümmert sich regelmäßig und kommt persönlich, wenn es die Zeit zulässt.


Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat unseren "LebensMittelpunkt" besucht und eine Spende übergeben.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (vorne links) hat unseren "LebensMittelpunkt" besucht und eine Spende übergeben.

Zeit für Fragen an die Ministerin: Die Beschäftigte Eileen Kerl (rechts) erkundigte sich nach Arbeitsangeboten.

Eine Stunde Zeit nahm sich die Ministerin während ihres Besuches zum Gespräch mit der Geschäftsleitung.

Marianne Büscher (links) überreichte der Ministerin zum Abschluss den neuen LeWe-Wandkalender.

Unser „LebensMittelpunkt“ besteht seit gut vier Jahren. Aktuell haben 20 Beschäftigte und drei Mitarbeiterinnen dort alle Hände voll zu tun: Zum einen versorgt der nur 130 Quadratmeter große Laden unsere Wohnbereiche. Zum anderen wissen gerade jetzt viele Kunden die gut sortierte Nahversorgung zu schätzen. Menschen mit Behinderungen sind systemrelevant. „Wir sind froh, dass wir Sie haben“, lobte die Ministerin das Team gleich zu Beginn ihres Besuches, um sich dann Zeit für Gespräche mit Beschäftigten und Geschäftsleitung zu nehmen.
„Wir schätzen es, dass Sie uns in dieser Zeit persönlich besuchen“, sagte Marianne Büscher (Geschäftsleitung Arbeit). Geschäftsführer Ralf Hagemeier wies darauf hin, dass während der Pandemie viele Menschen auch ohne Behinderungen bestimmte Zugänge, beispielsweise zum eigenen Sportverein oder zu ihrer Arbeit, vermissten. Eine Situation, die das Leben von Menschen mit Behinderungen immer wieder präge. Da sei die ständige Aufgabe in so einem Geschäft von großer Bedeutung. „Wir geben ein Stück Sicherheit und Verlässlichkeit. Auch die Familien leisten in dieser Zeit ganz Enormes.“
„Wir wollen nicht nochmal so lange frei haben wie beim ersten Lockdown“, hätten Beschäftigte ihr immer wieder gesagt, berichtete Büscher aus Alltagsgesprächen. Wie zum Beweis nutzte Eileen Kerl die Begegnung, um die Ministerin zu fragen, wann sie denn im neuen Jahr wieder arbeiten könne. Arbeitsangebote in unseren Betriebsstätten gibt es seit dem 5. Januar wieder.
Mit der Geschäftsleitung wurden Themen wie die Begleitung von Senioren und Bildung angesprochen. Zu letzterem hat die Ministerin eine klare Haltung: „Ich wünsche mir, dass wir alle bilden und in der nächsten Generation wirklich alle mitkommen.“ Unser Geschäftsführer hoffte, „dass wir in Zukunft eine Chance auf Bildung für alle bekommen“. Er lud sie zum Fachgespräch ein, wenn es die Zeit wieder zulässt. Im Moment sei entscheidend, so viel Alltag wie möglich zu ermöglichen, sagte Anja Karliczek. „Wir unterschätzen massiv, wie sehr Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – ihre feste Struktur brauchen.“



 

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