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21 Praktikanten aus den Förderschulen eine Woche zu Gast

Sie haben stabile Pflanzkästen und Vogelhäuser aus Holz gebaut, Stoffe für knuffige Schoßkissen zugeschnitten und genäht, in der Hauswirtschaft bei der Versorgung zu den Mahlzeiten geholfen oder die vielfältigen Schritte der k-lumet-Herstellung kennengelernt: 21 junge Menschen erlebten eine abwechslungsreiche Praktikumswoche im Berufsbildungsbereich Ladbergen.


Den Umgang mit Maschinen haben die Förderschüler kennengelernt. Hier entsteht ein Vogelhaus.

Manuelle Fertigkeiten sind beim Bau so eines Mobiles gefragt. Zuvor ausgesägte und lackierte Teile werden zusammengefügt.

Beim Besuch der Autowerkstatt in Ledde probierten die Gäste gleich den Hochdruckreiniger aus.

Fünf Tage lang stand den Abgangsschülerinnen und -schülern der Förderschulen Don-Bosco-Schule (Recke), Schule in der Widum (Lengerich), Ernst-Klee-Schule (Mettingen) und der LWL-Regenbogenschule (Münster) unser „QuBuS“ komplett zur Verfügung.
Zur Einhaltung der Coronaregeln und Kontaktbeschränkungen mussten die Schulgruppen in getrennte Kohorten aufgeteilt werden. Trotz dieser Einschränkungen sammelten alle viele Eindrücke für einen neuen Lebensabschnitt, der schon sehr bald beginnt: Ab dem 2. August wird den Praktikanten ein Angebot der beruflichen Bildung in Ladbergen gemacht. Die Monate vor dem Schulabschluss sind für alle eine aufregende Zeit. „Die jungen Leute freuen sich total, dass sie eine Perspektive haben. Die meisten wissen jetzt, wo es hingeht“, hat Kornelia Eschhaus beobachtet, die als Geschäftsbereichsleitung mit ihrem Team ein vielfältiges Programm für diese fünf Tage auf die Beine gestellt hatte.
In ihren Gruppen lernten die 18- bis 21-jährigen Gäste vielerlei Materialien kennen, gingen vielleicht zum ersten Mal mit Maschinen um, bekamen Raum und Anleitung für kleine kreative Projekte und waren natürlich auch unterwegs. In Kleingruppen besuchten sie den Bioenergiepark Saerbeck, waren zu Gast im Lengericher „Visavis“ und dem Leedener LebensMittelpunkt“ und schauten in der Ledder Kraftfahrzeugwerkstatt vorbei. Erste Eindrücke für den Start ins Berufsleben ab August, auf den sich alle freuen. Mit nach Hause nehmen konnten alle ihre Praktikumsmappe, die jeder für sich während dieser Woche nach und nach mit persönlichen Eindrücken, Fotos des Gruppenleiters, Angaben zur Selbsteinschätzung und der Beschreibung seines ganz eigenen Projekts gefüllt hatte.
Die Information zur Praktikantenwoche habe man praktischerweise gleich mit dem Aufnahmegespräch verbunden und sich dafür in Einzelterminen nach Ostern viel Zeit mit den Eltern genommen, berichtet Kornelia Eschhaus. Dafür sei im Fortbildungszentrum des „QuBuS“ ausreichend Platz. Ein großes Stück Sicherheit darüber zu bekommen, wie es für ihre Kinder am Übergang Schule-Beruf nun konkret weitergehe – dafür seien viele Eltern dankbar.


 

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