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Sicherheit für 1858 Menschen: Impfaktion ist abgeschlossen

Aus dem komplett eingerichteten mobilen Impfzentrum hat die Haustechnik wieder die Therapiehalle gemacht. Ausnahmslos allen Bewohnern, Beschäftigten und Mitarbeitern konnte ein Angebot gemacht werden. Am 22. Mai haben die Ledder Werkstätten ihre Impfaktion erfolgreich abgeschlossen. Mehr als 90 Prozent aller berechtigten Personen haben vom Angebot Gebrauch gemacht. Damit haben alle – nach den 14 Tagen Karenzzeit – spätestens am 5. Juni den vollen Impfschutz.


Am 22. Mai bekamen die letzten von insgesamt 1858 Personen in Ledde ihre Zweitimpfung.

Exakt 1858 Menschen sind in der Betriebsstätte Ledde geimpft worden, unter ihnen auch Personen aus DRK-Ortsvereinen, Feuerwehren oder vom Caritas-Verband Emsdetten-Greven. Ledde war nämlich durch den Kreis Steinfurt als mobiles Impfzentrum ausgewiesen worden. Verteilt über den Mai fanden jetzt an sechs Tagen alle Zweitimpfungen statt, die jeweils drei oder vier Ärzte aus der Region für die Anamnesegespräche begleiteten. Den Pieks selbst bekamen die Menschen mit Behinderungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dass ausgebildete Krankenschwestern und Krankenpfleger impften, hatte zwei Gründe: Zum einen natürlich deren fachlichen Hintergrund, zum anderen aber vor allem ihre Vertrautheit mit den Personen. Das nahm doch so einigen Unsicherheit und Angst.
Die tägliche Versorgung mit dem Impfstoff und organisatorische Kooperation mit dem Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Greven hat gut funktioniert, sodass tatsächlich minutiös vorgeplante Zeitabläufe eingehalten werden konnten. Insbesondere Angehörige, die häufig ihre Verwandten zu den Terminen begleiteten, waren begeistert von der guten Organisation in Ledde. Dass das alles reibungslos klappte, dafür sorgte wieder das große Team aus Verwaltung und Werkstatt, das sich um die vielen Details kümmerte.
Mit der neu gewonnenen Sicherheit kehren die Beschäftigten jetzt nach und nach in ihre Betriebsstätten zurück. Rehasport in der Gruppe ist seit Dezember landesweit verboten, aber die Physiotherapie durch hauseigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fand während der gesamten Coronazeit vor allem in den Wohnbereichen statt. Auch Sportangebote im kleinen Rahmen und häufig im Freien hat es die ganze Zeit über gegeben. Jetzt hoffen alle darauf, die Therapiehalle im Sommer wieder voll nutzen zu können.



 

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