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Grüne Fraktionsspitzen besuchen Beschäftigte im Bioenergiepark

Die beiden Fraktionsspitzen der Grünen-Landtagsfraktion, Josefine Paul und Verena Schäffer, haben unsere Betriebsstätte im Bioenergiepark (BEP) Saerbeck am 13. Juli besucht. Im Rahmen ihres prall gefüllten Terminplans für diesen Tag zum Thema Alternative Energiezeugung in den „Saerbecker Energiewelten“ nahmen sich die beiden Politikerinnen auch eine halbe Stunde Zeit für die Menschen mit Behinderungen, die den Park seit 2012 in Ordnung halten.


Das LeWe-Eigenprodukt k-lumet lernte der Besuch aus dem Düsseldorfer Landtag kennen.

Bereichsleiter Jörg Wiermann (stehend) erläuterte Abläufe und Arbeitskonzepte im Bioenergiepark.

Marianne Büscher (rechts, Geschäftsleitung Arbeit) erklärte Josefine Paul den selbst entwickelten Holzspalter.

Aktuell 38 Beschäftigte pflegen Flächen der Entsorgungsgesellschaft Steinfurt (egst), mähen die Dächer der 72 Bunker, damit die Kollektorflächen nicht zuwachsen, halten den fünf Kilometer langen Außenzaun frei und viele Freiflächen im Park sauber. Da kommt eine ganze Menge Arbeit zusammen, denn der BEP bringt es auf eine Gesamtfläche von 90 Hektar.
Jörg Wiermann erklärte diese und weitere Details den Zuhörerinnen, die von Wibke Brems (Sprecherin für Energiepolitik und Klimaschutz), Raphaela Bäumer (Wahlkreisbüro von Josefine Paul) und Dieter Ruhe (Geschäftsführer der Windradbetreiber-Firma B & R Energie GmbH) begleitet wurden.
Hand-Arbeit mit ganz unterschiedlichen Anforderungen im Freien zu schaffen, sei das Ziel der vier Fachkräfte vor Ort, so der Bereichsleiter. Dazu gehöre die Arbeit mit Besen und Schaufel ebenso wie das Fahren mit dem Trecker oder das Navigieren des ferngesteuerten Scherpa-Mähers auf den Bunkerdächern.
Durch die Nähe zu einigen Auftraggebern im BEP bekämen die Beschäftigten in ihrem Arbeitsalltag immer wieder direkte Wertschätzung. Besuchergruppen, so Wiermann, würden häufig die gepflegten Flächen loben. Darüber hinaus seien die LeWe-Teams auch bei Kunden außerhalb des Park - etwa in Saerbeck, Ibbenbüren oder Lengerich - unterwegs, um dort ihre Dienstleistungen anzubieten.
Die Politikerinnen fragten nach dem Frauenanteil unter den Beschäftigten (aktuell sind es vier), den Arbeitsorten, der Zahl der begleitenden Fachkräfte und schließlich nach der Coronazeit. Gerade zu Beginn, während des Betretungsverbotes für Werkstätten, sei für die allermeisten Beschäftigten eine komplette Struktur weggebrochen, erklärte Marianne Büscher (Geschäftsleitung Arbeit). Der enorme Wert von Werkstatt mit ihrer Arbeitsvielfalt und dem sozialen Miteinander habe sich in diesen langen Wochen nochmal ganz besonders dargestellt. Großes Lob spendete sie den Beschäftigten für ihren Umgang mit den vielen Corona-Regeln.
Einen Brief, in dem der Werkstattrat zu Themen wie Inklusion durch Werkstätten und Teilhabe durch Arbeit Stellung nimmt, überreichte Marianne Büscher den beiden Fraktionsspitzen. Vielleicht folgen die Landtags-Grünen ja eines Tages der Einladung zum Besuch und direkten Gespräch mit Menschen mit Behinderungen in den Ledder Werkstätten.


 

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