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Umweltbildung im Bioenergiepark: alternative Energie zum Anfassen

Wie macht man Strom aus Wind? Kann man aus altem Papier neues machen? Müssen wir beim Müll trennen zuhause besser aufpassen? Fragen wie diesen widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Beruflichen Bildung im Bioenergiepark (BEP) Saerbeck auf Einladung des BEP-Fördervereins „Saerbecker Energiewelten“. Der Verein unterhält seit Jahren einen außerschulischen Lernstandort im Park, wo er Schülerinnen und Schülern sämtlicher Schulformen Wissen über alternative Energieerzeugung vermittelt. Erstmals waren dort nun die jungen Menschen mit Behinderungen aus unserem Ladberger Bildungszentrum, die im ersten Jahr ihrer beruflichen Bildung sind, zu Gast. Aufgeteilt in zwei Gruppen schauten sie sich am 26. April und 3. Mai den Park an und machten in Kleingruppen praktische Versuche zum Thema.


Mit dem Naturpädagogen Frank Bacher (hinten links) erkundete die Gruppe den Bioenergiepark.

Eine der Windkraftanlagen schauten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von innen an.

Es funktioniert: selbst mit dem Fahrrad Strom zu erzeugen und damit Carrerabahn zu fahren.

Eine Mini-Biogasanlage bauten die jungen Leute mit Hilfe der Lehrkräfte und konnten sie später mitnehmen.

Wie wird aus altem neues Papier? Udo Hülsmann (links) zeigte, wie das in wenigen Schritten geht.

Naturpädagoge Frank Bacher setzte sich mit den jungen Leuten ins Auto, denn die Wege sind weit im 90 Hektar großen BEP. Alle staunten, wie viel Plastikmüll im Bioabfall landet, waren beeindruckt von den über 200 Meter hohen Windrädern, die sogar von innen besichtigt werden konnten, und schauten sich die Bunker samt ihrer Solardächer an.
Im Gebäude des Fördereins am BEP-Eingang ging´s dann an die praktische Arbeit: Mittels Shredder, Wasser, kleiner Formen und etwas Handarbeit entstand aus alten Zeitungen neu geschöpftes Papier. Nebenan bauten Teilnehmer aus kompostierbaren Stoffen mit Lehrkraft Udo Hülsmann ihre eigene Mini-Biogasanlage. Ordentlich in die Fahrradkette treten musste, wer seine Rennwagen auf der Carrerabahn mit selbst erzeugtem Strom bewegen wollte. Aus leeren Chipsdosen und etwas Karton bastelte man kleine Windmühlen.
Die ausgebildeten Pädagogen fanden die richtige Ansprache und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxisanteilen, sodass die LeWe-Gäste mit viel Interesse bei der Sache waren und zum Abschluss ihre selbst gebauten Energieerzeuger mitnehmen konnten. Die Bedeutung erneuerbarer Energien und komplexer (Recycling-) Kreisläufe wurde deutlich. Viel Erlerntes können alle jetzt bei ihrer täglichen Arbeit im Berufsbildungsbereich und natürlich auch zuhause umsetzen. Fazit nach den jeweils dreistündigen Vormittagen Umweltbildung: Wenn alle mithelfen, können wir vieles verändern! Im Rahmen der berufsübergreifenden Lerneinheiten wird das Thema Umweltschutz aktuell zusätzlich auch im Berufsbildungsbereich behandelt.


 

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