Bildung –
Niemand ist ohne Fähigkeiten

Bei uns finden Menschen, denen der allgemeine Arbeitsmarkt nicht oder nur eingeschränkt zugänglich ist, Angebote für Arbeit, Bildung und Persönlichkeitsförderung.

Jeder Mensch hat das Bedürfnis, so weit wie möglich selbstständig zu sein. Wir begleiten ihn und assistieren ihm. Aber nur so weit, wie er uns braucht, das heißt, so weit er sich nicht selbst helfen kann. Wir, so der Grundsatz unseres diakonischen Handelns, leisten Hilfe zur Selbsthilfe. 

Bildungs- und Fördermöglichkeiten

Mann an Fräsmaschine schneidet Holz

Der Berufsbildungsbereich (BBB) ist der grundlegende Lern- und Entwicklungsbereich, den jede Person, die neu zu uns kommt, als erstes durchläuft. Hier erhält sie eine ihren Neigungen und Fähigkeiten angemessene Qualifizierung zur Vorbereitung auf das später von ihr selbst zu wählende Arbeitsfeld. Für den Bereich Menschen mit geistiger Behinderung findet die Berufsbildung in unserem Bildungszentrum QuBuS (Zentrum für Qualifizierung, Bildung und Service; Ruthemeiers Esch 2 in Ladbergen, Telefon 05485 90 999-50) statt. Für den Bereich Menschen mit psychischer Behinderung findet Berufliche Bildung hauptsächlich in den jeweiligen Betriebsstätten statt. 

Die in der Regel 27 Monate dauernde Qualifizierung ist in drei Schritte gegliedert: Im meist dreimonatigen Eingangsverfahren ermitteln wir die vorhandenen Fähigkeiten sowie die geistige und soziale Kompetenz der Person anhand qualifizierter diagnostischer Verfahren. Anschließend erfolgen die gemeinsame Förderplanung und weitere Förderung der ermittelten Fähigkeiten und Neigungen durch den Erwerb sogenannter Schlüsselqualifikationen während der Grundlagenqualifikation. Dabei geht es zum Beispiel um das Kennenlernen der Einrichtung oder Arbeitsmaterialien, um gemeinsame Regeln und das Entdecken eigener Stärken. Auch um Konfliktbewältigung, Teamarbeit, Stärkung des Selbstwertgefühls und die eigene psychische Belastbarkeit. Als dritter Schritt werden während der Aufbauqualifikation fachspezifische Qualifikationen vermittelt für die spätere Tätigkeit in der Werkstatt oder auch auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt. Das geschieht zum Beispiel durch mehrmonatige Praktika eigener Wahl.

Nach Ablauf des in der Regel dreimonatigen Eingangsverfahrens und der meist zweijährigen Bildungsmaßnahme im Berufsbildungsbereich (BBB) werden die derart geschulten Fähigkeiten im Arbeitsbereich der Werkstatt weiter gefördert. Eine spätere Weiterqualifizierung oder Neuorientierung ist auch nach abgeschlossener Qualifikation jederzeit möglich.

Kornelia Eschhaus
Geschäftsbereichsleitung Berufliche Bildung

T +49 5485 9099950
M +49 17617201047
F +49 5485 9099959
k.eschhaus@ledderwerkstaetten.de

Betreuerin zeigt behindertem Mann etwas am Computer

Die Fortbildungsmaßnahmen, zugeschnitten auf das individuelle Förderungsprofil, umfassen unter anderem Kurse zur Benutzung eines Hubwagens, zum Erwerb des Stapler- oder auch des Kfz-Führerscheins, zur Elektrotechnik, zur Benutzung eines Computers, verschiedener Maschinen und zu Themen wie Hygiene und Arbeitssicherheit.

Kornelia Eschhaus
Geschäftsbereichsleitung Berufliche Bildung

T +49 5485 9099950
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Personen teilweise mit Behinderung sitzen auf Trommeln und machen Musik dadrauf

Zahlreiche unserem täglichen Arbeitsangebot zur Seite gestellte Maßnahmen zur Persönlichkeitsförderung sollen helfen, die erworbenen Fertigkeiten auch in der Freizeit zu nutzen, neue Erfahrungen zu sammeln oder einfach nur Spaß zu haben.

Sport- und Tanzveranstaltungen, Malerei, textiles Gestalten, Töpfern, Spielen eines Instruments, Chorgesang, Theater, soziales Lernen, Lesen und Schreiben, Selbstwahrnehmung, Gesprächsgruppen zu religiösen und sozialen Themen, gemeinsam besuchte Gottesdienste und natürlich unser Angebot gemeinsamer Urlaubsreisen schaffen eine Atmosphäre von Zusammenhalt und Zugehörigkeit.

Vor allem die regelmäßig angebotenen mehrtägigen Fortbildungsveranstaltungen und die jährlich stattfindenden ein- bis zweiwöchigen Urlaubs- oder Bildungsfahrten helfen, aus dem gewohnten Alltag zu treten und sich selbst - in anderer Umgebung und im Kreis neuer Bekanntschaften - immer wieder neu zu erleben und zu erfahren.

Schritte in die Öffentlichkeit bedeuten Teilhabe

Echte Teilhabe bedeutet Anerkennung in einer sogenannten normalen Lebenswelt. Um diesem Ziel näher zu kommen, treten unsere Beschäftigten mehr und mehr in die Öffentlichkeit: Die zunehmende Zahl von Aktionen, Konzerten und Ausstellungen im öffentlichen Raum ermutigt sie, selbstbewusster in die Welt zu gehen.

Wir freuen uns über jede Bereitschaft zur Zusammenarbeit durch die regionalen Vereine, um schrittweise einer echten, ehrlichen Inklusion unserer Menschen in die Gemeinschaft näher zu kommen.

Kornelia Eschhaus
Geschäftsbereichsleitung Berufliche Bildung

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Einblicke in den Arbeits­bereich der beruflichen Bildung.

Unser Team

Zweifach qualifiziert und erfahren

Für die Dauer der Ausbildung steht dem Interessenten das geschulte und berufserfahrene Fachpersonal der Ledder Werkstätten zur Seite. Berufliche Bildung für Menschen mit geistiger Behinderung findet in unserem Bildungszentrum QuBuS (Zentrum für Qualifizierung, Bildung und Service am Ruthemeiers Esch 2 in Ladbergen) statt.

Weil unsere Arbeit ein hohes Maß an pädagogischer Qualifikation erfordert, absolvierten und absolvieren unsere Fachkräfte – je nach ihrer beruflichen Erstqualifikation – die frühere sonderpädagogische Zusatzausbildung (SPZ) oder die heute verlangte Ausbildung zur staatlich anerkannten qualifizierten Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung (qFAB), die durch fortlaufende Aktualisierung neuen pädagogischen Standards entspricht.

Mann erklärt anderem behindertem Mann etwas an der Autoscheibe in KFZ-Werkstatt
Anführungszeichen

Beratung

Haben Sie Fragen?
Wir zeigen Ihnen Wege.

Wie kommt man als Mensch mit Behinderung zu einem Arbeits- und/oder Wohnplatz? Gibt es in beiden Bereichen Alternativen? Was soll künftig geschehen? Das sind nur einige der allgemeinen und individuellen Probleme, die wir gemeinsam mit Ihnen lösen.

Unsere kompetenten Mitarbeitenden stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Informationsgespräch.

Unsere aktuellen
Corona-Regeln

Entsprechend dem Infektionsschutzgesetz des Bundes sind für unsere Besucher:innen folgende Corona-Regelungen verpflichtend:

Unabhängig vom eigenen Impf- oder Genesenen-Status gilt die Test- und Masken-Pflicht. Bitte legen Sie Ihren aktuellen Test unaufgefordert vor. Beachten Sie, dass Ihr negatives Testergebnis nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Bürgertestung. Für Besucher:innen von Einrichtungen der Eingliederungshilfe ist die Testung in einer Bürgerteststelle kostenlos.

Bitte tragen Sie in allen Räumlichkeiten der Ledder Werkstätten durchgehend eine FFP2- oder KN 95-Maske.

Halten Sie bitte zu anderen Personen einen Abstand von 1,5 Metern ein.

Auch für Besucher:innen von Pflege- und Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe ist die Testung in der Bürgerteststelle kostenlos. Zusätzlich bieten wir Ihnen Testmöglichkeiten in unserer Wohneinrichtung an. Bitte klingeln Sie am Haupteingang oder wenden sich telefonisch an die Mitarbeiter:innen. Bitte tragen Sie in den Gemeinschaftsräumlichkeiten eine FFP2- oder KN 95-Maske.

Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an unsere Mitarbeiter:innen.

Stand: 01.10.2022

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