Start in die Berufliche Bildung

August 1, 2022

17 junge Menschen mit Behinderungen sind am 1. August in ihr Arbeitsleben in unserem Ladberger Berufsbildungsbereich gestartet. Zum Auftakt laden wir traditionell zu einem  Frühstück in die Gaststätte „Tannenhof“ ein, wo sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihre Eltern und unsere Bildungsbegleiter ein wenig kennenlernen. Drei Monate im Eingangsbereich und weitere zwei Jahre Berufliche Bildung im Ladberger Bildungszentrum „QuBuS“ (Qualifizierung, Bildung und Service) und an anderen Standorten umfasst diese von der Arbeitsagentur finanzierte Maßnahme insgesamt.

Die Förderschulabsolventen nutzen nun den Eingangsbereich, um im QuBuS am Ruthemeiers Esch mit unseren Fachleuten eigene Neigungen, Fähigkeiten und berufliche Kompetenzen herauszufinden. In der anschließenden zweijährigen Beruflichen Bildung probieren sie Berufsfelder wie Metall, Holz, Gartenbau, Verpackung und Montage oder Service in der Werkstatt, aber auch in Betrieben auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt aus.

Kornelia Eschhaus (Geschäftsbereichsleitung Berufliche Bildung) betonte am 1. August zur Begrüßung, dass sich mit der seit März und April neu aufgestellten Unternehmensleitung gerade auch vieles für die Berufliche Bildung ändere. Der Berufsbildungsbereich (BBB) habe jetzt deutlich mehr Spielraum, um geeigneten Teilnehmerinnen und Teilnehmern Übergänge auf den Arbeitsmarkt zu ermöglichen oder dass diese zumindest dort einmal selbst Schritte

probieren könnten.

Eschhaus: „Wir bieten Ihnen Übergänge mit Netz und doppeltem Boden an. Wir begleiten alle Personen engmaschig und Sie haben ein verbrieftes Rückkehrrecht.“ Natürlich gebe es auch im BBB sehr gute, vielfältige Bildungsangebote und später, in den Betriebsstätten, eine große Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten. Einige davon seien sehr arbeitsmarktnah. Ihr Fazit: „Wir haben heute mehr Möglichkeiten für unsere Teilnehmer! Und wir achten darauf, dass Sie gut aufgehoben sind und später Spaß an ihrer Arbeit haben.“

Dann verabschiedeten sich auch schon die Eltern und zu Fuß ging es zurück zum „QuBuS“. Mehr als 130 Menschen mit geistigen, psychischen oder auch schwerstmehrfachen Behinderungen sind jetzt einrichtungsweit in der Beruflichen Bildung.

Ihre Berufliche Bildung begonnen haben: Justin Andernach, Rabia Avci, Hendrik Biekötter, Celine Ellguth, Mika Frickenstein, Pascal Geerdes, Jan Hoebrink, Patricia Lauers, Maja Mansveld, Lea Philipp, Meike Stockmann, Marielle Sydikum, Marc Tempelmann und Azat Yentar.

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