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E

Eingangsverfahren zur Werkstatt

Jeder Interessent soll eine seinen Fähigkeiten angemessene Ausbildung zur Vorbereitung auf die später von ihm selbst zu wählende Arbeitsstelle erhalten. Die Dauer dieser Ausbildungszeit beträgt üblicherweise zwei Jahre.
Zu Beginn werden in einem bis zu dreimonatigen Eingangsverfahren die vorhandenen oder noch zu entwickelnden handwerklichen Fertigkeiten und die geistige Kompetenz des Interessenten anhand qualifizierter Tests ermittelt und festgestellt, ob die Werkstatt der geeignete Ort für eine Förderung ist. Auf diesen ersten Schritt erfolgt die gemeinsame Förderplanung der ermittelten Fertigkeiten. Das Aufnahmeverfahren beginnt mit einem Antrag zur Aufnahme in die Werkstatt, der beim zuständigen Arbeitsamt oder in der Werkstatt gestellt werden kann.

Eingliederung (Teilhabe)

Die Eingliederung oder auch Teilhabe (nach § 1 SGB IX) ist das Ergebnis aller Maßnahmen, die es dem Einzelnen ermöglichen, sich in allen Bereichen des öffentlichen Lebens mit oder ohne Hilfe selbstständig zu bewegen.

F

Fachausschuss zur Werkstatt

Aufgabe des Fachausschusses ist es, über Fragen der Eingliederung einzelner Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) zu beraten und Empfehlungen zu geben. Dem Fachausschuss gehören an: Vertreter der Werkstatt, des Arbeitsamtes und des zuständigen Sozialhilfeträgers. Weitere fachkundige Personen können vertreten sein, die Person mit Behinderung selbst und seine Angehörigen werden in die ausführlichen Vorgespräche mit den Arbeitsamtsvertretern und den Vertretern der Werkstatt ebenfalls einbezogen.
Des Weiteren hat der Fachausschuss die Aufgabe, die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen in Hinblick auf die Förderplanung regelmäßig zu bewerten.

Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (FAB)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Werkstatt haben in der Regel eine dreijährige Berufsausbildung absolviert und verfügen über mehrjährige Berufserfahrung. Zusätzlich absolvierten sie eine Ausbildung zur Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung (FAB) oder eine sonderpädagogische Zusatzausbildung (SPZ). Die Ausbildungen unserer Mitarbeiter/innen entsprechen durch fortlaufende Aktualisierung dem jeweils gegenwärtigen pädagogischen Standard.

Förderplanung

Diese regelmäßige Überprüfung der individuellen Zielvorgabe und gleichzeitige Dokumentation des Arbeitsverlaufs ist die Grundlage für Berichte und Erklärungen gegenüber den Beschäftigten und dem Kostenträger. Weiterhin sorgt sie für die notwendige Klarheit und Transparenz der Arbeit der Ledder Werkstätten und bietet unseren Mitarbeitern eine fachliche Grundlage zur gezielten Förderung und Weiterentwicklung unserer Beschäftigten.

Die Förderplanung und -dokumentation sind notwendige Grundlagen des Aufnahmeverfahrens. Sie dienen dazu, die im Eingangsverfahren ermittelten Stärken und Schwächen zielgerichtet auszubauen und zu verbessern. Dabei wird grundsätzlich die gesamte Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen mit Behinderung betrachtet. Um die Kontinuität der Förderung – auch bei einem Wechsel in einen anderen Arbeitsbereich oder bei einem Wechsel des Gruppenleiters – zu gewährleisten, ist eine möglichst lückenlose Dokumentation zwingend. Förderplanung und –dokumentation sind Elemente der Qualitätssicherung.

Die Förderplanung jeder Einzelperson beginnt im Aufnahmeverfahren und erstreckt sich über ihre gesamte in der Werkstatt verbrachte Lebenszeit.

I

Integration

Integration ist der Grad der Wechselwirkung zwischen dem Menschen mit Behinderung und seinem Umfeld (bzw. die Wechselwirkung zwischen dem Menschen mit Behinderung und der hohen oder niedrigen Bereitschaft seines Umfeldes, ihm unterstützend zur Seite zu stehen [Akzeptanz]).

 

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Telefon 05482/72-0 • info(at)ledderwerkstaetten.de
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