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K

Kostenbeteiligung

Im Werkstattbereich gibt es zurzeit keine Kostenbeteiligungen (mit Ausnahme der Beteiligung an der Essensversorgung in besonderen Einzelfällen). Im Wohnbereich gibt es kostenspezifische Kostenbeteiligungen mit entsprechenden Freigrenzen.

Kostenträger (auch Rehabilitationsträger)

Kostenträger ist der nach der Gesetzgebung zur Durchführung der Rehabilitationsmaßnahmen verpflichtete Leistungsträger. Für die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und/oder den Wohnbereich ist es in der Regel der überörtliche Träger der Sozialhilfe oder der Träger der Arbeitsverwaltung, seltener die Kranken- und Rentenversicherung. Es handelt sich also um öffentliche Institutionen, die verpflichtet sind, bei dem Nachweis eines Bedarfes die notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen.

L

Leistungserbringer

Als Leistungserbringer werden die Einrichtungen und Dienste bezeichnet, die eine fachliche und regionale Versorgung und Begleitung der Menschen durchführen und gewährleisten.

Leistungsvermögen (auch Leistungsfähigkeit)

Das Maximum der unter Ausschöpfung aller Reservekräfte erreichbaren persönlichen Leistung.

Lohn/Arbeitsentgelt

Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) hat jedem Beschäftigten ein Entgelt für seine Tätigkeit zu zahlen, die Auszahlung basiert auf dem gemeinsam erwirtschafteten Arbeitsergebnis der Werkstatt. Die Entgeltzahlung ist ein Ausdruck der Anerkennung für erbrachte Leistungen. Das Entgelt setzt sich zusammen aus einem Grundbetrag und einem Steigerungsbetrag und wird monatlich gezahlt. Über die Höhe der Entgelte beschließt ein regelmäßig beratender Entgeltausschuss, der zum Teil aus den Beschäftigten der WfbM besteht. Der Beschäftigte erhält eine Abrechnung.

M

Mitarbeitervertretung (MAV)

Die Mitarbeitervertretung, abgekürzt MAV, ist die regelmäßig neu zu wählende Interessensvertretung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ledder Werkstätten. Sie achtet auf die Einhaltung geltender gesetzlicher und tariflicher Bestimmungen, Verordnungen und betrieblicher Vereinbarungen. Zudem hat sie das Recht zur Mitbestimmung bei unterschiedlichen betrieblichen Maßnahmen (soweit diese die Mitarbeiterschaft betreffen), unter anderem bei Einstellungen, Kündigungen, Regelungen der Arbeits- und Pausenzeiten, Arbeitssicherheit und technischen Neuerungen. Sie ist verpflichtet, berechtigte Anregungen und Beschwerden der Mitarbeiter gegenüber der Geschäftsführung zur Geltung zu bringen und gegebenenfalls über neue Dienstvereinbarungen zu verhandeln und abzuschließen.

Mitwirkung

Uns liegt viel an den Menschen, die mit uns arbeiten, in unseren Wohnbereichen leben oder andere Dienste unserer Einrichtung nutzen. Wir möchten wissen, was ihnen gefällt und womit sie unzufrieden sind, damit wir es gemeinsam verbessern können. Unsere drei Mitwirkungsgremien – der Angehörigenbeirat, der Werkstattrat und der Wohnbeirat - sorgen dafür, dass die Einsprüche und Vorschläge der Beschäftigten und Bewohner nicht ungehört bleiben. Um unseren Beschäftigten und Bewohnern aber auch überbetrieblich, das heißt, in der Öffentlichkeit und vor dem Gesetzgeber Gehör zu verschaffen, pflegen die Ledder Werkstätten Mitgliedschaften in bundesweiten Kooperationen und sind regelmäßige Teilnehmer an europäischen Arbeitskreisen und Tagungen.

Q

Qualitätsmanagement

Die Ledder Werkstätten arbeiten – im Rahmen der Eingliederungshilfe- als Dienstleister nach den Richtlinien moderner Arbeitsmethoden und eines strikten Qualitätsmanagements. Das hohe fachliche, technische und qualitative Niveau unserer Leistungen begründet unsere Wettbewerbsfähigkeit und sichert den Ledder Werkstätten das langfristige Vertrauen zahlreicher Kunden.

 

Ledder Werkstätten gemeinnützige GmbH • Ledder Dorfstraße 65 • 49545 Tecklenburg-Ledde
Telefon 05482/72-0 • info(at)ledderwerkstaetten.de
Wir beteiligen uns nicht an Verbraucherschlichtungsverfahren nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz und sind hierzu auch nicht verpflichtet.