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R

Rente der Beschäftigten

Nach durchgängiger zwanzigjähriger Werkstatt-Tätigkeit mit entsprechend gezahlten Beiträgen zur Sozialversicherung besteht ein Anspruch auf EU- (Erwerbsunfähigkeits-) Rente. Eine anschließende Teilnahme am Arbeitsleben in der Werkstatt ist jedoch nach wie vor möglich, und zwar bis zum Eintritt in die Altersrente zum 65. Lebensjahr.
Über das Verfahren zum Erwerb der EU- (Erwerbsunfähigkeits-) Rente beraten die zuständigen Mitarbeiter der Ledder Werkstätten.

S

Snoezelen
(niederl. = kuscheln)

Snoezelen (hierzulande auch in der Schreibweise „Snöseln“ bekannt) ist das spannungs- und krampflösende Kuscheln und Dösen in besonderen, für diesen Zweck geschaffenen, mit gezielten
Reizen versehenen Räumen: In störungs- bzw. stressfreier Atmosphäre bei Lichteffekten und beruhigender Musik ziehen sich Menschen mit schwerer und schwerster Behinderung vom Alltag zurück, entspannen und tanken neue Kraft.

Sozialer Dienst/Begleitender Dienst

Die Werkstatt muss zur pädagogischen, sozialen und medizinischen Betreuung der Menschen mit Behinderung über begleitende Dienste verfügen, die ihren Beschäftigten und Bewohnern gerecht werden. Für diese Aufgabe stellt die Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) entsprechendes Personal, unter anderem pädagogische, therapeutische und medizinische Fachkräfte zur Verfügung.

Sozialversicherung

Die Sozialversicherung bildet in Deutschland die wichtigste Institution der sozialen Sicherung. Sie ist eine Zwangsversicherung; d.h. für die meisten Arbeitnehmer besteht eine Versicherungspflicht. Aus den üblichen Versicherungszweigen werden hier die Beiträge zur Kranken-, Renten-, Unfall- und Pflegeversicherung gezahlt. Zu den Aufgaben der Sozialversicherung gehören neben den Versicherungsleistungen im engeren Sinne auch Prävention und Rehabilitation. Die etwa 550 Träger - darunter Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Rentenversicherungsanstalten - sind als öffentlich-rechtliche Körperschaften organisiert.

Die Sozialversicherung wird zum überwiegenden Teil aus Beiträgen, in einigen Zweigen auch aus Steuermitteln, finanziert. Die Beiträge sind am Einkommen orientiert. Die Leistungen werden zum Teil unabhängig von der Beitragshöhe gewährt (Solidaritätsprinzip). In der Werkstatt werden die Beiträge der Sozialversicherung (mit Ausnahme eines kleineren Eigenbeitrags) für jede Einzelperson übernommen. Berechnet werden sie anhand eines fiktiven Jahresgehalts, dessen
Höhe vom zuständigen Bundesministerium bekannt gegeben wird. Das fiktive Jahresgehalt ist so berechnet, dass es den Beschäftigten möglich ist, für ein finanziell abgesichertes Rentenalter vorzusorgen.

T

Tagessatz/Vergütung

Der mit dem zuständigen Kostenträger ausgehandelte oder von einer Behörde genehmigte Kostensatz zur Bestreitung der laufenden Aufwendungen aufgrund der kalkulierten Kosten wird als Tagessatz bzw. Vergütung bezeichnet. Der Tagessatz wird prospektiv (im Voraus) verhandelt und bietet dem Träger die Möglichkeit, die nötigen Sach- und Personalkosten zu bestreiten. Die so genannte Vergütungsvereinbarung geht einher mit einer Leistungsvereinbarung, die klarstellt, welche Leistung der Leistungserbringer zu erbringen hat.

 

Ledder Werkstätten gemeinnützige GmbH • Ledder Dorfstraße 65 • 49545 Tecklenburg-Ledde
Telefon 05482/72-0 • info(at)ledderwerkstaetten.de
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