„Danke für Ihren treuen und engagierten Dienst! Menschen mit Beeinträchtigungen erfahren durch Ihren Dienst wertvolle Begleitung, Unterstützung und Nähe“, eröffnete Wilfried Koopmann seine Ansprache zur Jubilarehrung für das erste Halbjahr 2026 am 30. Juni. Unser Geschäftsführer weiter: „Sie sind es, die dafür Sorge tragen, dass Menschlichkeit, Wärme und Würde sichtbar, erlebbar und erfahrbar werden. … Und genau deswegen stehen Sie hier heute im Mittelpunkt. Wir danken Ihnen auf das Herzlichste für Ihren Dienst am Nächsten!“
Schon fast traditionell treffen sich unsere Jubilarinnen und Jubilare von zehn bis dieses Mal gar 45 Dienstjahren „auf dem Buckel“ zum gemütlichen Kaffeetrinken im Brochterbecker Hotel Kerssen. Rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir und unser Tochterunternehmen, die Reha GmbH für Sozialpsychiatrie in Lengerich – da kommen einige Dienstjubiläen zusammen.
Wilfried Koopmann ging in seiner Ansprache auf die „Grundlage des christlichen Menschenbildes“ ein und betonte, dass man gemeinsam weiter den diakonischen Auftrag erfülle, Menschen in Würde zu begegnen und zur Würde zu verhelfen. „Das Recht eines jeden Menschen auf bestmögliche Assistenz verlässlich umzusetzen, ist unsere höchste und wichtigste Aufgabe!“
Andreas Laumann-Rojer aus unserer Unternehmensleitung forderte anschließend reihum Kolleginnen und Kollegen auf, ein wenig aus ihrer beruflichen Vita zu berichten. Angesichts der 45 Standorte in Werkstatt, Wohnen und Verwaltung kamen da so einige Geschichten zutage: Von der Kollegin beispielsweise, deren Verwandte 1968 zu den allerersten Beschäftigten unserer Einrichtung gehörte, über den gelernten Schlosser, der als klassischer Quereinsteiger zu uns kam, bis zur gelernten Hauswirtschafterin, die heute eine Leitungsfunktion ausübt, reichte die Bandbreite der LeWe-Lebensläufe – beeindruckend. So vergingen zweieinhalb Stunden bei Kaffee und Kuchen sehr kurzweilig, entspannt und in schöner Gemeinschaft.
Blumen und ein kleines Präsent aus unserer Ibbenbürener Kaffeemanufaktur gab es am Ende für alle. Für langjährige Mitarbeit ehren wir im ersten Halbjahr 2026: Elisabeth Pott (45 Jahre); Silke John und Peter Bosse (40 Jahre); Brigitte Hembrock, Petra Hölting, Achim Deepe und Wolfgang Osterhaus (35 Jahre); Birgit Bosse, Detef Leferink, Insa Plassonke und Volker Tigchelaar (30 Jahre); Elke Kamphus, Iris Upmann, Nina Schindler, Resmiye Sayakci und Martin Köhne (25 Jahre, Kronenkreuz der Diakonie); Stephan Haarlammert, Michaela Heiligtag, Harald Elixmann, Beate Riesenbeck, Marita Klostermann, Andreas Köster und Nina Remke (20 Jahre); Jennifer Fiedel, Marc Knüppe, Andrea Hoffmann, Thorsten Beermann, Rainer Baune, Katharina Bruns, Adem Sayakci, Svenja Klemme und Annika Schäfer (zehn Jahre).





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Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist am 2. Juni 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und tritt am 2. Juli 2023 in Kraft. Das Gesetz ermöglicht es hinweisgebenden Personen, sogenannten Whistleblowern, einfacher und ohne Angst vor Repressalien auf Rechts- und Regelverstöße in Unternehmen und Behörden aufmerksam zu machen. Unternehmen ab 250 Mitarbeiter:innen müssen bis zum 2. Juli 2023 die Anforderungen aus dem Hinweisgeberschutzgesetz umsetzen und eine Meldestelle einrichten.