Claudia Middendorf und Vertreter der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) haben unser Café Famano besucht. Hintergrund ist die Sommertour des CDA-Kreisverbands Steinfurt, die in diesem Jahr unter dem Motto „Inklusion am Arbeitsplatz – Chancen und Perspektiven“ stattfand. Claudia Middendorf, die in ihrer Funktion als Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie Patientinnen und Patienten eingeladen war, interessierte sich besonders für das Café-Konzept und Portfolio unserer Einrichtung.
„Das zuständige Landessozialministerium“, so der CDA-Kreisvorsitzende Dr. Martin Schwarz, „ist da heute schon sehr engagiert aufgestellt. Wir freuen uns, dass wir Frau Middendorf für den Besuch im Famano gewinnen konnten. Im direkten Gespräch ist es leichter, sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.“
Themen im Café waren auch Entbürokratisierung und Digitalisierung, da wir gerade hier „ganz erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten“ sehen, sagte unser Geschäftsführer Wilfried Koopmann. „Davon hängt für uns vieles ab. Und dazu gehören auch die aktuellen Rahmenbedingungen für Inklusionsunternehmen und Café-Betreiber wie uns. Wir machen das Thema Inklusion erlebbar. Wir gehen bewusst in die Öffentlichkeit und bieten Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen einen Arbeitsplatz an, damit sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten entfalten und an Gesellschaft teilhaben können. Ich finde es gut und richtig, dass das Thema im Ministerium von Landtagsmitglied Karl-Josef Laumann und bei der CDA einen hohen Stellenwert hat.“
Deutlich wurde beim Termin ein weiteres wichtiges Detail: Das Ministerium weiß um Rentnerinnen und Rentner und ältere Menschen mit Behinderungen, die zu Hause oder in betreuten Wohnformen leben und Tagesstrukturangebote für ihre speziellen Bedarfe brauchen. Im Gespräch wurde erörtert, dass mit zunehmendem Alter auch bei Menschen mit Behinderungen Unterstützungsbedarfe steigen.
Nach Einschätzung aller wird das Auswirkungen auf die Nachfrage nach unterschiedlichen Wohnformen haben. Und: Die demografische Entwicklung von Menschen mit und ohne Behinderung verläuft ähnlich, sodass alle Wohnangebotsformen das zwingend berücksichtigen müssen. Claudia Middendorf möchte deshalb persönlich in naher Zukunft mit unseren Selbstverwaltungsgremien (Werkstattrat, Wohnbeirat und Frauenbeauftragte) sprechen.
Auch der CDA-Kreisvorstand will weiter im Austausch mit uns bleiben. „Für uns steht fest: Das Thema Inklusion ist hochspannend. Die Ledder Werkstätten sind ein gutes Beispiel dafür, was heute schon machbar ist. Auch weil sie eine klare Vorstellung haben, welche Schritte es braucht, um das Erreichte noch besser zu machen. Das Famano ist ein gelungenes Beispiel dafür, was man erreichen kann, wenn man das Arbeitsumfeld so gestaltet, dass es den Ansprüchen von Menschen mit speziellen Förderbedarfen gerecht wird. Wir als CDA sind Wilfried Koopmann und seinem Team dankbar für diesen vertieften Einblick und kommen gerne wieder“, sagte der CDA-Kreisvorsitzende Martin Schwarz.

Vielen Dank für ihre Anfrage.
Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen für ein Beratungsgespräch.
Viele Grüße,
Ihr Team der Ledder Werkstätten
Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist am 2. Juni 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und tritt am 2. Juli 2023 in Kraft. Das Gesetz ermöglicht es hinweisgebenden Personen, sogenannten Whistleblowern, einfacher und ohne Angst vor Repressalien auf Rechts- und Regelverstöße in Unternehmen und Behörden aufmerksam zu machen. Unternehmen ab 250 Mitarbeiter:innen müssen bis zum 2. Juli 2023 die Anforderungen aus dem Hinweisgeberschutzgesetz umsetzen und eine Meldestelle einrichten.