Was läuft schon richtig gut? Wo sind konkrete Wünsche? Was fehlt vielleicht noch im Haus? Gibt es Ideen für gemeinsam verbrachte Freizeit? (Fast) alle der 50 Quadrat-Meter Apartments am Uphof 9 sind bewohnt. Seit anderthalb Monaten ist unser Intensiv Betreutes Wohnen (IBW) in Ibbenbüren nun schon am Netz. Am 18. März haben sich die überwiegend jungen Leute zum ersten Bewohnerabend getroffen. Bei Minipizza, Baguette mit frischem Dip und Gurkensticks saßen unser Team und die Hausgemeinschaft beisammen.
Neu und aufregend ist es nach wie vor für alle, allein und selbstständig zu wohnen. Für den Großteil bedeutete der Einzug hier den Auszug aus dem Elternhaus, für einige auch den Wechsel von anderen Wohnanbietern zu uns. Gemeinsam mit ihren Familien haben die Bewohnerinnen und Bewohner alles eingerichtet. Entstanden ist moderner, barrierefreier Wohnraum in ruhiger, zentraler Lage. Bis zur Fußgängerzone sind es nur ein paar Geh-Minuten, bis zum Busbahnhof und Bahnhof ebenfalls.
Ihren Arbeitsweg in der Werkstatt haben alle inzwischen gut üben können; ihre Freizeit beginnen sie nun nach und nach zu organisieren. Am 16. März zum Beispiel haben einige Heinos Auftritt im Bürgerhaus erlebt. Beim Bewohnerabend wird darum auf ein Wolfgang Petri-Konzert hingewiesen, das man vielleicht gemeinsam besucht. Ob Haustiere einmal ein Thema sein könnten, wird gefragt. Berücksichtigen müsse man auf jeden Fall, dass tagsüber ja niemand im Hause sei, gibt unser Team zu bedenken.
Die Frage des Umgangs miteinander, nach der Entwicklung einer Streitkultur in dieser Gemeinschaft, taucht später auf. Zwischendurch wird viel gelacht, untereinander gesprochen, auf die ersten Erlebnisse im neuen Haus geschaut – da finden sich eine Hausgemeinschaft und wahrscheinlich auch so einige neue Freundschaften.
Weil an diesem Abend Günter Benning von der IVZ mit am Tisch sitzt, zeigt Lea Philipp ihm später gerne ihre Wohnung, die sie mit ihren Eltern ganz neu und geschmackvoll eingerichtet hat. Draußen haben die Gärtner schon den Rasen gesäht; Balkone und die Hofpflasterung sind fertig – fehlt eigentlich nur noch ein kleiner Fahrradschuppen, aber der soll noch kommen.
Unser Team aus Fach- und Assistenzkräften (Carmen Wobker, Katrin Berghaus, Mechthild Rauße, Michaela Döll, Annie Tel, Salome Demej und Markus Nadicksbernd) begleitet die Nutzerinnen und Nutzer nach Feierabend, freitags schon ab 14 Uhr und durchgehend an den Wochenenden inklusiv Schlafbereitschaft.
Morgens schwärmen alle aus in unsere Betriebsstätten Ledde, Settel, Maybachstraße, Riesenbeck, ins Café Famano und den Berufsbildungsbereich Ladbergen. Die zwölf Personen wohnen, verteilt über vier Etagen samt Staffelgeschoss, in ihren Apartments mit Wohn-Küchenbereich und Schlafzimmer. Die durchgehende Begleitung durch unser Team während der arbeitsfreien Zeit zeichnet das IBW aus. Menschen mit höheren Hilfebedarfen, denen die Fachleistungsstunden, also die stundenweise Begleitung durch unsere Fallmanager im Betreuten Wohnen, nicht zur Organisation ihres Lebensalltags ausreichen, nutzen das neue IBW-Angebot.





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Unser Berufsbildungsbereich in Ladbergen (Ruthemeiers Esch 2) lädt am Freitag, 27. September, von 9 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Wir stellen Berufliche Bildung, unsere Bildungskonzepte und Arbeitsbegleitende Angebote vor. Der Fachdienst Berufliche Inklusion (FBI) informiert über die Angebote zu Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Auch für Informationen zum Aufnahmeverfahren stehen unsere Fachleute zur Verfügung.
Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist am 2. Juni 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und tritt am 2. Juli 2023 in Kraft. Das Gesetz ermöglicht es hinweisgebenden Personen, sogenannten Whistleblowern, einfacher und ohne Angst vor Repressalien auf Rechts- und Regelverstöße in Unternehmen und Behörden aufmerksam zu machen. Unternehmen ab 250 Mitarbeiter:innen müssen bis zum 2. Juli 2023 die Anforderungen aus dem Hinweisgeberschutzgesetz umsetzen und eine Meldestelle einrichten.