Dezember 12, 2025

Moderner Wohnraum für 24 Menschen mit hohen Hilfebedarfen: unser Diekwiese-Projekt

Moderner Wohnraum für 24 Menschen mit geistiger Behinderung und körperlichen Beeinträchtigungen. In einem klug konzipierten Gebäude, das allen Bedarfen dieser Zielgruppe gerecht wird und zugleich soziale Teilhabe fördert. Und eine Adresse mit dem Sozialraum vor der Haustür: Das ist unser Neubau-Projekt „An der Diekwiese“. Den Ersatzbau für unsere Besondere Wohnform realisieren wir mit den Ibbenbürener Investoren Karl Markmeyer (auf dem Foto links) und Carlo Markmeyer sowie Moritz Meyer (2. v. r.). Anfang 2026 ist Baubeginn; für den Bezug kalkulieren die Bauherren den Herbst 2027.

An der Diekwiese 37 bieten wir 24 Menschen mit hohen Hilfebedarfen hochwertigen Wohnraum an mit allem, was zu einer zeitgemäßen besonderen Wohnform gehört. Dazu bedarf es vieler Akteure, die das Projekt nachhaltig und verlässlich unterstützen: Die Zusammenarbeit mit den Ibbenbürener Investoren, dem Kreis Steinfurt (Wohnraumförderung und Wohn- und Teilhabegesetz-Behörde), dem LWL als Leistungsträger, dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, der Stadt Ibbenbüren und Architekt Mehdi Moshfeghi (Hamburg) sei hervorragend, betont Andrea Hoffmann. Unsere Fachfrau für strategische Unternehmensentwicklung arbeitet mit ihrer Projektgruppe Diekwiese seit Anfang 2024 an der Umsetzung.

Was erwartet die 24 Nutzerinnen und Nutzer auf 1200 Quadratmetern Nutzfläche? Im dreigeschossigen Gebäude mit Aasee-Blick entstehen pro Geschoss acht Einzelzimmer mit Einzelbad. Jeweils eines der Zimmer pro Etage entspricht allen Anforderungen an Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer. Bodentiefe Fenster ermöglichen den Blick nach draußen. Fenster haben auch die außenliegenden Bäder. Fahrstuhl und zwei Treppenhäuser verbinden die Geschosse.

Gemeinschaft soll an der Diekwiese täglich gelebt werden: Jeder Wohngruppe steht ein Gemeinschaftsraum mit Küche zur Verfügung, wo Mahlzeiten und vieles mehr stattfinden werden. Großzügige Terrassen erweitern diese Räume im Sommer mit dem direkten Aasee-Blick. Der zusätzliche Gemeinschaftsraum im ersten OG steht gruppenübergreifend der  Hausgemeinschaft zur Verfügung. Büro, Pflegebad und Snoezelraum im ersten OG gehören ebenfalls zur Ausstattung. Hohe Aufenthaltsqualität bietet der Dachgarten im zweiten OG.

Das Naherholungsgebiet Aasee beginnt hinter der Außenterrasse. Ibbenbürens Innenstadt, Bushaltestelle und der Bahnhof sind gut zu erreichen, ebenso die Praxis für Ergotherapie unserer Tochter, der Reha GmbH. Damit finden Menschen mit schweren kognitiven und körperlichen Einschränkungen, die dauerhaft auf qualifizierte Assistenz und Pflege angewiesen sind, ein wunderbares Wohnangebot, das neben unserer individuellen Leistungserbringung viele individuelle und gemeinsame Möglichkeiten der Teilhabe beinhaltet.

Die Freude darüber war auf beiden Seiten groß, als unsere Unternehmensleitung, Wilfried Koopmann (im Bild 2. v. l.) und Andreas Laumann-Rojer (rechts), den Mietvertrag für die besondere Wohnform An der Diekwiese gemeinsam mit den Investoren Karl Markmeyer und Moritz Meyer im November in Ledde unterschrieb. Bereits im Februar startet unser Intensiv Betreutes Wohnen am Uphof 9, ebenfalls in Ibbenbüren mit zwölf Nutzerinnen und Nutzern.

Vielen Dank für ihre Anfrage. 

Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen für ein Beratungsgespräch.

Viele Grüße,
Ihr Team der Ledder Werkstätten

Tag der offenen Tür am 27. SEptember

Unser Berufsbildungsbereich lädt ein

Unser Berufsbildungsbereich in Ladbergen (Ruthemeiers Esch 2) lädt am Freitag, 27. September, von 9 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Wir stellen Berufliche Bildung, unsere Bildungskonzepte und Arbeitsbegleitende Angebote vor. Der Fachdienst Berufliche Inklusion (FBI) informiert über die Angebote zu Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Auch für Informationen zum Aufnahmeverfahren stehen unsere Fachleute zur Verfügung. 

Hinweisgeberportal

Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist am 2. Juni 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und tritt am 2. Juli 2023 in Kraft. Das Gesetz ermöglicht es hinweisgebenden Personen, sogenannten Whistleblowern, einfacher und ohne Angst vor Repressalien auf Rechts- und Regelverstöße in Unternehmen und Behörden aufmerksam zu machen. Unternehmen ab 250 Mitarbeiter:innen müssen bis zum 2. Juli 2023 die Anforderungen aus dem Hinweisgeberschutzgesetz umsetzen und eine Meldestelle einrichten.

Weitere Informationen zum Hinweisgeberschutzgesetz

Hier finden Sie unser Meldeportal