„Herzlich willkommen im Arbeitsbereich!“ Insgesamt sieben nun ehemaligen Maßnahmeteilnehmerinnen und -teilnehmern gratulierte Kornelia Eschhaus am 18. März zum erfolgreichen Abschluss ihrer Beruflichen Bildung in unserem Berufsbildungsbereich. 27 Monate lang haben sieben Menschen mit psychischer Behinderung neue Fähigkeiten entdeckt, sich stabilisiert und jetzt für einen Arbeitsbereich entschieden.
Kornelia Eschhaus (Geschäftsbereichsleitung Berufliche Bildung) und die beiden Bildungsbegleiterinnen, Mareike Fischer und Sina Bulenda, stellten deren Wege im Rahmen des Abschlussfrühstücks in unserem Café Famano in Ibbenbüren vor: Eine Teilnehmerin arbeitet in der Außenarbeitsgruppe „Wunderle“ an der Glücksburger Straße und möchte dort auch weiter bleiben. Die kleinen Präsenttüten immer wieder neu und kreativ zu befüllen, in einem tollen Team, das auch privat so einiges unternimmt, das gefällt ihr gut.
Ein neues berufliches Zuhause hat Philip Santiyappillai in unserer Betriebsstätte Gausepohl gefunden und beherrscht dort inzwischen alle Schritte in der Herstellung des Lukeo-Anzünders. Cornelia Eisen stellt in unserer Lengericher Betriebsstätte Kipp Pralinenkästen fürs Westerkappelner Unternehmen Rabbel her, wenn sie nicht gerade die Erste-Hilfe-Koffer unserer Einrichtung auf Vollständigkeit und abgelaufene Daten überprüft.
Andere haben sich die Hauswirtschaft als Tätigkeitsfeld ausgesucht oder gehen gerne mit Holz und Maschinen in unserer Lengericher Betriebsstätte Settel um. Alle bekamen ihre persönliche Urkunde, ein kleines Schiff als Symbol für Aufbruch und Bewegung sowie ganz viel Lob ihrer Bildungsbegleiterinnen. Sina Bulenda sagte: „Ihr habt Mut bewiesen, euch ganz neuen Herausforderungen gestellt und nicht aufgegeben!“
Aktuell sind 85 Maßnahmeteilnehmerinnen und -teilnehmer in der Beruflichen Bildung, die die Arbeitsagentur über 27 Monate finanziert. Im Sommer, so schätzt Kornelia Eschhaus, würden es wohl über 100 Personen sein. Das Plus liege sicherlich auch an unserer hohen Vermittlungsquote in den allgemeinen Arbeitsmarkt, was die Einrichtung interessant mache für „Quereinsteiger“ mit einer beruflichen Vita. Das spreche sich herum. Auch die Zusammenarbeit mit der Agentur, anderen Sozialträgern, Tageskliniken oder der LWL-Klinik laufe gut. Ein Trend sei außerdem, schon die jungen Leute im Ladberger Bildungszentrum für Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt – beispielsweise durch Firmenpraktika – zu qualifizieren.
In unserem Bildungszentrum sind seit vergangenem Jahr auch die Berufspraxisstufen der Lengericher Förderschule in der Widum untergebracht.

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Ihr Team der Ledder Werkstätten
Unser Berufsbildungsbereich in Ladbergen (Ruthemeiers Esch 2) lädt am Freitag, 27. September, von 9 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Wir stellen Berufliche Bildung, unsere Bildungskonzepte und Arbeitsbegleitende Angebote vor. Der Fachdienst Berufliche Inklusion (FBI) informiert über die Angebote zu Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Auch für Informationen zum Aufnahmeverfahren stehen unsere Fachleute zur Verfügung.
Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist am 2. Juni 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und tritt am 2. Juli 2023 in Kraft. Das Gesetz ermöglicht es hinweisgebenden Personen, sogenannten Whistleblowern, einfacher und ohne Angst vor Repressalien auf Rechts- und Regelverstöße in Unternehmen und Behörden aufmerksam zu machen. Unternehmen ab 250 Mitarbeiter:innen müssen bis zum 2. Juli 2023 die Anforderungen aus dem Hinweisgeberschutzgesetz umsetzen und eine Meldestelle einrichten.