August 17, 2026

Bildung für alle: Wir begrüßen 23 Neuaufnahmen in unserem Berufsbildungsbereich

So viele waren schon länger nicht: 23 junge Menschen haben am 17. August ihre insgesamt 27-monatige Bildungsmaßnahme in unserem Berufsbildsbereich (BBB) begonnen. Weil außerdem viele Eltern und Betreuende zum gemeinsamen Begrüßungsfrühstück mitgekommen waren, reichte der Saal in der Ladberger Gaststätte „Tannenhof“ nicht aus, sodass auch im Schankraum alles restlos besetzt war. Kornelia Eschhaus (Geschäftsbereichsleitung Berufliche Bildung) sagte: „So viele Leute habe ich hier noch nie begrüßt!“

Berufliche Bildung in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung erfreut sich (wieder) großer Beliebtheit. Das hat ganz sicher auch mit unserem breiten Förderangebot zu tun, dass Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen ebenso einbezieht wie die jungen Leute, die schon im BBB im Rahmen unserer sogenannten Übergangsgruppe in den allgemeinen Arbeitsmarkt schnuppern und unter Umständen später auch direkt dorthin wechseln, beispielsweise auf einen Außenarbeitsplatz.

Diese enorme Bandbreite der individuellen Möglichkeiten betonte auch Andreas Laumann-Rojer aus unserer Unternehmensleitung. Außerdem habe der gute Zuspruch sicherlich auch mit Vertrauen in die gute Arbeit und professionelle Begleitung durch die Teams zu tun. Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sagte er: „Ich bin gespannt, welche Wege Sie bei uns gehen und welche Talente wir gemeinsam entdecken!“

Kornelia Eschhaus sprach von „27 aufregenden Monaten“, die vor den Maßnahmeteilnehmerinnen und -teilnehmern lägen. Heute seien erstmals auch Personen mit hohen Hilfebedarfen beim Aufnahme-Frühstück dabei. Der schöne, feierliche Rahmen sei ebenso ein Merkmal für die LeWe, nämlich Gemeinschaft und Solidarität täglich zu leben, so die Geschäftsbereichsleitung, die dann das anwesende BBB-Team vorstellte. Im September werden damit etwa 110 Personen einrichtungsweit ihre Berufliche Bildung im Ladberger BBB oder dezentral, an verschiedenen Werkstattorten, durchlaufen.

Bei Kaffee, Rührei und Schinken erzählten später Angehörige und Teilnehmende von ihren guten Erfahrungen in den Förderschulen des Kreises, von durchlaufenen, aber leider immer auch befristeten Maßnahmen verschiedener Anbieter und der ganz bewussten Entscheidung für unsere Werkstatt. Und dann war es auch schon 10.30 Uhr und damit Zeit für den Abschied, denn ohne Eltern und Betreuende ging es für die 23 Teilnehmer in den nahegelegenen BBB am Ruthemeiers Esch – Start ins Berufsleben.

Neu aufgenommen wurden und hier erwähnt sein möchten Marcel Fluchtmann, Sarah Kaul, Friedrich Graw, Jessica König, Silas Wennemer, Andreas Ottenhus, Secil Yildiz, Jo Danny Wöstemeyer, Charleene Frenzer, Jacub Macioschek, John Goldstein, Jan-Oliver Zink, Yasmina Schmitt, Aileen Frickenstein, Aaliyah Braun und Victoria Damzen.

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