Im Fokus:
der Mensch

Jeder Einzelne ist wichtig. Das heißt, jede Person hat ein Recht darauf, angenommen zu werden, so wie er ist. Ein Recht auf Leben, wie es sich jeder wünscht, auf Arbeit und Freizeit, Freude, ein Zuhause, eine Familie, Partnerschaft und Freunde. Wir helfen jedem Menschen mit Behinderung, seinen Platz im Leben zu finden und sich zu behaupten. Wir begleiten ihn und assistieren ihm.

Die EInrichtung

Sozialdienstleister für Menschen mit geistigen und/oder psychischen Behinderungen

Die Ledder Werkstätten sind eine soziale Einrichtung des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg und des Diakonischen Werkes Tecklenburg. Unser Haus steht allen Menschen mit Behinderungen, ihren Angehörigen und gesetzlichen Vertretern offen, jederzeit und unabhängig von Herkunft und Religion.

Wir bekennen uns zur Tradition diakonischer Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung. Einer Tradition, die in Jesus Christus und seiner Hinwendung zum hilfebedürftigen Menschen gründet, und die uns Tag für Tag Verpflichtung und Aufgabe ist.

Mann mit Behinderung lacht im Kamera
Diakonie Logo

Organisationsstruktur

Dr. Frank Plaßmeyer Portrait

Geschäftsführer

T 05482 72-122
F 05482 72-138
f.plassmeyer@ledderwerkstaetten.de

Portraitfoto Andreas Laumann-Rojer
Geschäftsfeld­leitung Arbeit und Berufliche Bildung

Dipl. Heilpädagoge

T 05482 72-280
M 01761 720 1087
a.laumann-rojer@ledderwerkstaetten.de

Christian Maas am Schreibtisch
Geschäftsfeld­leitung Wohnen und Individuelle Dienste

Dipl. Sozialpädagoge Christian Maas

T 05482 72-120
M 0151 7245 2099
c.maas@ledderwerkstaetten.de  

 
 
 

Ein zentrales Gremium der Ledder Werkstätten bildet der Aufsichtsrat, der in seiner Funktion wichtige Organe wie die Geschäftsführung kontrolliert und die Leitlinien der Einrichtung vorgibt. Insgesamt neun Personen unterschiedlichster fachlicher Kompetenz tagen gemeinsam im vierteljährlichen Turnus unter dem Vorstand des Superintendenten André Ost des Kirchenkreises Tecklenburg.

Der Werkstattrat ist die aus den eigenen Reihen gewählte, aktuell 15-köpfige Interessensvertretung der Beschäftigten einer Werkstatt für behinderte Menschen. In den Ledder Werkstätten vor über 30 Jahren selbstständig entwickelt und eingeführt und seitdem gängige und bewährte Praxis, wurde dieses Modell betrieblicher Mitwirkung im Juni 2001 zur bundesweit geltenden gesetzlichen Pflicht. Aufgabe des Werkstattrates ist es, über die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Verordnungen zu wachen. Er hat das Recht, Anregungen und Beschwerden der Beschäftigten entgegenzunehmen und durch Verhandlungen mit der Werkstattleitung auf Verbesserungen hinzuwirken.

Auf der Grundlage der diakonischen Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO) erstreckt sich das Mitwirkungsrecht des Werkstattrates auf innerbetriebliche Angelegenheiten wie Arbeits- und Pausenzeiten, Arbeitsentgelt, Urlaub, Gestaltung der Arbeitsplätze, berufliche Weiterbildung oder Arbeitssicherheit. Darüber hinaus ist die Werkstattleitung verpflichtet, den Werkstattrat über wichtige, die Beschäftigten direkt betreffende Entscheidungen - zum Beispiel die Kündigung Beschäftigter oder deren Versetzung und die Einstellung, Versetzung oder Umsetzung von Fachpersonal - umgehend zu unterrichten und ihn in die Entscheidung einzubeziehen.

Auch jeder Wohnbereich hat seine Interessensvertretung: Nach der Verordnung des Heimgesetzes wird der Wohnbeirat in regelmäßigem Turnus aus ihrem Personenkreis gewählt, wobei es sich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern um Beschäftigte oder ehemalige, jetzt pensionierte Beschäftigte der Ledder Werkstätten handelt.

Die Gremien haben das Recht und die Aufgabe, gemäß den Wünschen der Bewohner an der Gestaltung des Wohnheimlebens mitzuwirken. So wachen die Wohnbeiräte unter anderem über die Einhaltung der Vereinbarungen zu Aufenthaltsbedingungen, zur Heimordnung, materiellen Ausstattung, Verpflegung und zur Freizeitgestaltung.

Wegen des Selbstbestimmungsrechts der Kirchen in Deutschland (Art. 140 Grundgesetz) und einer politischen Entscheidung der Adenauer-Regierung, die Kirchen - einschließlich Caritas und Diakonie - aus dem Betriebsverfassungsgesetz herauszunehmen, ist ein eigenständiges Arbeits- und Mitbestimmungsrecht entstanden, der so genannte "dritte Weg". 

Grundlage der MAV-Arbeit ist das Kirchengesetz über Mitarbeitendenvertretungen im Bereich der Evangelischen Kirche (MVG). Die Mitarbeitendenvertretung ist also die kirchliche Sonderform dessen, was in sonstigen Bereichen Betriebs- oder Personalräte sind.

Die Mitarbeitendenvertretung setzt sich aus neun Mitgliedern der gesamten Ledder Werkstätten sowie einer Vertretung für die Belange der Schwerbehinderten zusammen, die sich in regelmäßigen Abständen zu ihrer MAV-Arbeit treffen.

Hier finden Sie Fotos und weitere Informationen

Mitarbeitende

Qualifiziert und erfahren

Die Ledder Werkstätten verfolgen ein modernes, den Erforderlichkeiten und Entwicklungen des Arbeitsmarktes angepasstes heil- und arbeitspädagogisches Konzept.

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Werkstattbereiche verfügen über eine Doppelqualifikation. Sie sind im Besitz eines Meister- oder Gesellenbriefes einschließlich mehrjähriger Berufserfahrung und absolvierten eine zusätzliche sozialpädagogische Ausbildung (SPZ) oder Ausbildung zur Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (FAB) auf jeweils aktuellem Stand. Selbstverständlich arbeitet auch das Personal unserer Wohnbereiche auf hohem fachlichen Niveau. Aufbauend auf ihre jeweilige fachliche Ausbildung bürgt der ständige Austausch mit Fachgremien und Hochschulen für eine optimale Qualifikation und kontinuierliche Fortbildung nach neuen Erkenntnissen und Erfahrungen der Diakonie und freien Wohlfahrtspflege.

Anerkannter Bildungsträger für Maßnahmen der Arbeits­förderung

TÜV Nord Logo

Die Ledder Werkstätten führen den Titel „Anerkannter Bildungsträger für Maßnahmen der Arbeitsförderung“. Unser Berufsbildungsbereich (BBB) ist seit März 2013 nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung gemäß Sozialgesetzbuch III von 2012) zertifiziert. Der TÜV-Nord  untersuchte 2013 unsere Leistungsfähigkeit im Rahmen sogenannter Audits und verlieh den Ledder Werkstätten das Siegel „AZAV – Zugelassener Träger“. Das aktuelle Überwachungsaudit hat am 7. Februar 2020 stattgefunden. 

Presse und Öffentlichkeits­arbeit

Haben Sie Fragen zu den Ledder Werkstätten?

Dann melden Sie sich gerne bei unserem Ansprechpartner.

Ansprech­partner

Jörg Birgoleit
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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